1. Mannschaft

SG Schönau - VfL Waldkraiburg 1:1 (0:1)

Unentschieden zum Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison!

  • Kapitän Benny Hadzic beendete in Schönau nach mehr als 30 Jahren im VfL-Trikot seine aktive Laufbahn!

Mit dem letzten Aufgebot fuhr der VfL Waldkraiburg zum Saisonfinale der Bezirksliga Ost nach Schönau. Das Spiel, bei dem es für die Gastgeber noch um den endgültigen Klassenerhalt ging, endete am Ende leistungsgerecht mit 1:1 (0:1). Die Gastgeber bleiben somit in der Bezirksliga, die Gäste belegen in der Abschlusstabelle den hervorragenden 5. Tabellenplatz.
VfL-Trainer Tom Steiger stellte Ersatzkeeper Tobias Neumann ins Tor der Industriestädter, denn die Nr. 1, Domen Bozjak, wurde als Feldspieler im Sturm benötigt. Trotz der langen Verletzungsliste (Oguti, O. Weichhart, Kamhuber, Jusic, Eryilmaz, Akdemir, Keri, Swoboda) fanden die Waldkraiburger gut ins Spiel. Die Hausherren agierten äußerst vorsichtig, denn man wollte nicht in Rückstand geraten. Ein Pünktchen reichte der SG Schönau um endgültig den Klassenerhalt zu sichern. Kurz vor der Pause kam dann doch noch die kalte Dusche. VfL-Toptorjäger Razvan Rivis schloss eine schöne Kombination mit seinem 23. Saisontreffer zum 1:0 für den VfL ab. Bei diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.
Im zweiten Durchgang wurden die Schönauer aktiver und kamen in der 62. Minute zum verdienten Ausgleich. Gegen den Schuss von Sebastian Wessels war Torwart Neumann machtlos. Wenige Minuten später sah Berat Uzun von Schiedsrichter Christian Schunke die rote Karte. Als der Unparteiische ein vermeintliches Foulspiel an Uzun nicht ahndete, ließ sich der junge Deutschtürke zu einem Revanchefoul hinreißen. Auch in Unterzahl blieben die Waldkraiburger ein ebenbürtiger Gegner und brachte das Unentschieden über die Zeit. Hätte der Schiedsrichter ein klares Handspiel im Strafraum der SG Schönau geahndet, wäre auch ein Sieg möglich gewesen. Den fälligen Elfmeter hätte dann Rivis getreten und damit seine Chance auf die Torjägerkanone gewahrt. Vor dem Spieltag lag der Rumäne mit 22 Treffern noch 3 Tore vor dem Wasserburger Andrija Bosnjak. Beim 12:3 des Tabellenführers gegen Absteiger SV DJK Kolbermoor, konnte sich Boznjak allerdings 5 Mal in die Torschützenliste eintragen und zog am Waldkraiburger vorbei.
Mit 52 Punkten beendet der VfL Waldkraiburg die Saison 2017/18 auf dem hervorragenden 5. Tabellenplatz und ist damit mehr als zufrieden. Lange Zeit hatte man sogar um den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Landesliga mitgespielt, aber gerade zum Saisonende wurde die Liste mit verletzten Spielern immer länger. Zu Saisonbeginn, als 3 Stammspieler den Verein verlassen hatten, wurde der VfL von Vielen als Abstiegskandidat gehandelt. Den eingeschlagenen Weg, Nachwuchsspieler aus der eigenen U-19 (Bezirksoberliga) und junge Talente aus der Region in den Kader der ersten Mannschaft einzubauen, soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Der Kader für die kommende Spielzeit steht bereits fast vollständig fest. Neben Kapitän Benjamin Hadzic, der nach mehr als 30 Jahren im Trikot des VfL seine Karriere beendet, wird nach heutigem Stand nur Atakan Akdemir (zum SV Kirchanschöring) den Verein verlassen.

VfL Waldkraiburg: Neumann - Stuiber, Hadzic B. (ab 62. Hauser), Karatepe, Hadzic E., Weichhart M., Bozjak (ab 68. Gillhuber), Altmer, Uzun, Rivis, Komes (ab 57. Kocak).

SG Schönau: Maier – Pfnuer, Laue, Rolf, Widl, Weinbuch, Hölzl, Herdecke (ab 64. Hölzlwimmer), Kocic, Wessels (ab 89. Meyer), Burger.

Tore: 0:1 Rivis (44.), 1:1 Wessels (62.).

Schiedsrichter: Christian Schunke (FC Schwaig)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Berat Uzun (Tätlichkeit, 67.)

Zuschauer: 100

VfL Waldkraiburg - SV Saaldorf 0:6 (0:2)

SV Saaldorf beendet Waldkraiburger Traum

  • VfL-Torwart Domen Bozjak und sein Team mussten im letzten Heimpsiel der Saison eine deutliche Niederlage hinnehmen.

VfL verliert ersatzgeschwächt das Spitzenspiel mit 0:6

Ausgerechnet zum Spitzenspiel der Bezirksliga Ost musste der VfL auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Bis kurz vor der Halbzeit konnten die Industriestädter die Partie gegen den SV Saaldorf noch offen gestalten, dann schlugen die Gäste zweimal eiskalt zu. Am Ende entwickelte sich das Spiel gegen resignierende Waldkraiburger zum Schützenfest. Beim Stande von 0:6 (0:2) beendete Schiedsrichter Tobias Spindler die Partie und den Traum des VfL vom Aufstieg in die Landesliga.

Zu den seit Wochen verletzten Atakan Akdemir und Abdullah Eryilmaz, kamen nach dem Derby in Ampfing am Donnerstag mit Henry Oguti, Oliver Weichhart und Franz Kamhuber noch prominente Namen hinzu. Somit musste Trainer Tom Steiger auf 5 Spieler verzichten, die maßgeblichen Anteil am äußerst positiven Saisonverlauf haben.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Zunächst entwickelte sich vor 150 Zuschauern eine ausgeglichene und ansehnliche Partie in der sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Als Timo Portenkirchner in der 40. und Michael Hauser in der 45. Minute ihre Chancen eiskalt nutzten, war die Begegnung für den VfL, der unbedingt einen Sieg benötigte, praktisch gelaufen. Das 3:0 von Portenkirchner in der 59. Minute brachte die endgültige Entscheidung. Der Wille und die Moral der Gastgeber war nun gebrochen und Michael Hauser (Foulelfmeter, 68.), Michael Schreyer (82.) und Felix Großschädl stellten auf 0:6.

Durch diese Niederlage fällt der VfL auf den 5. Platz zurück, kann aber mit einem Sieg beim Saisonfinale in Schönau theoretisch die Saison auf dem 3. Platz beenden. Egal wie das letzte Spiel enden wird, können die Waldkraiburger mit Stolz auf die seit vielen Jahren erfolgreichste Saison zurückblicken.

VfL Waldkraiburg: Bozjak - Swoboda, Lata (ab 69. Hadzic E.), Stuiber, Hadzic B., Jusic, Karatepe, Weichhart M. (ab 48. Keri), Uzun, Rivis, Komes (ab 69. Altmer).

SV Saaldorf: Steinmassl - König R. (ab 81. Schuhegger), Kamml, Großschädl, König P., Häuser, Portenkirchner (ab 84. Zebhauser), Schreyer, Pöllner, Voitswinkler (ab 67. Kunz), Hillebrand.

Tore: 0:1 (40.) Portenkirchner, 0:2 (45.) Hauser, 0:3 (59.) Portenkirchner, 0:4 (68., FE) Hauser, 0:5 (82.) Schreyer, 0:6 (86.) Großschädl

Schiedsrichter: Tobias Spindler (SV Ostermünchen

Zuschauer: 150

Showdown in Waldkraiburg

  • Kapitän Benny Hadzic bestreitet sein letzten Heimspiel im Dress des VfL

VfL hat sein Schicksal selbst in der Hand
Nach dem überzeugenden Auftritt beim Lokalderby am Donnerstag und dem absolut verdienten 4:2-Sieg sind die Fußballer des VfL Waldkraiburg weiter im Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz in der Bezirksliga Ost. Am Samstag steht um 14 Uhr im Jahnstadion das Spitzenspiel auf dem Programm. Am 29. Spieltag empfängt der Tabellendritte VfL Waldkraiburg den Tabellenzweiten SV Saaldorf.

Nur ein Pünktchen beträgt der Rückstand auf den SVS, der mit der Empfehlung von 8 Spielen in Folge ohne Niederlage nach Waldkraiburg kommt. Am 18. März unterlag das Team von Trainer Mathias Rehrl zuletzt unglücklich mit 1:2 gegen den Klassenprimus TSV Wasserburg. Dies war sogar die einzige Niederlage in den letzten 13 Partien! VfL-Coach Tom Steiger weiß also, was auf ihn und seine Mannschaft zukommt. Doch auch die Statistik des VfL kann sich sehen lasse. In den 9 Spielen nach der Winterpause gelangen 6 Siege und 2 Unentschieden bei nur einer Niederlage. Die Stärken der Gastgeber liegen in dieser Saison vor allem in der Offensive. Bei 59 erzielten Treffern hat nur Tabellenführer Wasserburg mehr Tore erzielt. Razvan Rivis führt mit 22 Treffern die Torjägerliste der Bezirksliga Ost klar an. Mit einem Vorsprung von 3 Toren auf den Wasserburger Andrea Bosnjak ist ihm dieser Titel bei nur noch 2 ausstehenden Spielen fast nicht mehr zu nehmen.

Ein ganz besonderes Spiel ist die Partie gegen Saaldorf für Benny Hadzic. Seit mehr als 30 Jahren im Trikot des VfL und mehr als 500 Einsätzen in der ersten Mannschaft beendet der Kapitän seine aktive Laufbahn am Saisonende und übernimmt die sportliche Verantwortung bei den Industriestädtern im Vereinsvorstand. Bei seinem letzten Heimspiel möchte der „Commander“ natürlich als Sieger vom Platz gehen um die Chance zu bewahren, die Karriere mit dem Aufstieg in die Landesliga zu beenden.

TSV Ampfing - VfL Waldkraiburg 2:4 (1:1)

VfL gewinnt hitziges Lokalderby

  • Ampfings Christian Richter (links) und Wahid Alemi versuchen den zweifach VfL-Torschützen Razvan Rivis zu stoppen. mb

Der VfL Waldkraiburg hat am Vatertag das Lokalderby der Fußball-Bezirksliga Ost beim TSV Ampfing nicht unverdient mit 4:2 gewonnen.

Der VfL wahrte damit vor 350 Zuschauern die Chancen auf die Vizemeisterschaft, die Schweppermänner haben trotz der Niederlage weiterhin fünf Punkte Abstand auf die Relegationszone.

Bei frühsommerlichen Temperaturen gingen die Gastgeber bereits in der elften Minute in Führung, als Mitch Cossu einen Freistoß von Liviu Pantea auf Matze Huber ablegte, der mit seinem Versuch aus 16 Metern an Keeper Domen Bozjak scheiterte: Den Abpraller verwandelte Christian Springer souverän. Die Freude der Gastgeber währte jedoch keine 60 Sekunden, denn nach einem Angriff über den linken Flügel hat Toptorjäger Razvan Rivis keine Mühe einen vorbildlich gespielten Rückpass von Sebastian Jusic über die Linie zu drücken (12.). „Aus meiner Sicht war das Abseits. Allerdings darf der Treffer so trotzdem nicht fallen. Das war für mich einer der Knackpunkte des Spiels. Hätten wir die Führung länger gehalten, wäre es sicher anders gelaufen“, erklärte Ampfings Trainer Jochen Reil. Fünf Minuten später hatten die Gastgeber nach einem Freistoß von Birol Karatepe und einem Missverständnis zwischen Keeper Ivan Zivkovic und „Enzo“ Oberbauer Glück, dass Henry Oguti den Ball knapp über die Latte lupfte.

Bis zum Seitenwechsel bekämpften sich beide Mannschaften vornehmlich im Mittelfeld, es gab deutlich mehr Spielunterbrechungen als gelungene Kombinationen. Trotz aller Emotionen und so mancher Zweikampfhärte blieb die Partie aber weitgehend fair. Reil: „Es ist schon zur Sache gegangen, aber danach haben sich alle gleich wieder die Hand gegeben. Das hat mir gefallen.“
Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn die nächste Szene, die der Partie eine andere Wendung hätte geben können: Nach einer Flanke von Pantea visierte Huber aus zwölf Metern das Lattenkreuz an – da hätte Waldkraiburgs Keeper Bozjak keine Chance gehabt. „Wenn wir da in Führung gehen, hätte ich mir gute Chancen ausgerechnet“, so Reil, der jedoch in den nächsten Minuten auch einige Fehler seiner Truppe sah: „Da haben wir Waldkraiburg einfach zu nah zum Tor kommen lassen.“ So auch in der 53. Minute, als Oguti einen Steilpass auf Joker Berat Uzun ablegte, der Zivkovic keine Chance ließ (53.).

Ein Sonntagsschuss von Mert Lata direkt in den Knick bescherte den Gästen nach gutem Rückpass von Uzun in der 64. Minute den dritten Treffer, nicht unumstritten war der Foulelfmeter, den Razvan in der 87. Minute zum 4:1 für den VfL verwandelte. „Den Elfer muss man in dieser Situation nicht zwingend geben“, befand auch Reil, der sich immerhin freute, dass seine Truppe nicht aufsteckte und durch Springer nach einem Freistoß von Alin Ionas noch auf 2:4 verkürzen konnte (89.). Reil: „Wir konnten die Stärken des VfL Waldkraiburg nicht so unterbinden, wie ich mir das zuvor vorgestellt hatte. Deswegen geht der Sieg auch unterm Strich in Ordnung.“

TSV Ampfing: Zivkovic - Baur (62. Ionas), Oberbauer, Alemi, Richter - Miller, Cossu, Pete (74. Karababa) - Pantea, Springer, Huber.
Trainer: Reil

VfL Waldkraiburg: Bozjak - Keri, Karatepe, Stuiber, Lata (79. M. Weichart) - Kamhuber, Hadzic, Altmer - Rivis, Oguti (73. Komes), Jusic (46. Uzun). Trainer: Steiger.

Tore: 1:0 Springer (11.), 1:1 Rivis (12.), 1:2 Uzun (53.), 1:3 Lata (64.), 1:4 Rivis (87., Foulelfmeter), 2:4 Springer (89.)

Schiedsrichter: Konrad (FC Aschheim)

Quelle: ovb-online.de
Zuschauer: 350.

Bezirksligaderby am Vatertag in Ampfing

  • Franz Kamhuber will mit dem VfL zurück in die Erfolgsspur.

Drittletzte Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost: Das Lokalderby zwischen dem TSV Ampfing und dem VfL Waldkraiburg am Donnerstag um 15 Uhr im Raiffeisen-Sportpark zählt sicherlich zu den Highlights der Runde, zumal für beide Mannschaften ja noch einiges auf dem Spiel steht.

Eine Vatertags-Partie, die durchaus für Zuschauer-Interesse sorgen sollte.

Die Gäste haben zuletzt durch die 1:3-Niederlage in Forstinning etwas Boden im Kampf um Platz zwei verloren und liegen drei Punkte hinter dem SV Saaldorf, der derzeit den Relegationsrang inne hat. Zwei Punkte vor dem Tabellenvierten aus der Industriestadt rangiert der SC Baldham-Vaterstetten, der jedoch schon ein Spiel mehr ausgetragen hat. Aus eigener Kraft kann das Team von Trainer Tom Steiger die Vizemeisterschaft nicht mehr eintüten, aber die Waldkraiburger hoffen natürlich noch auf Ausrutscher der Konkurrenz. Ein Dreier in Ampfing ist deswegen Pflicht, ansonsten können die Gäste wohl schon den Schlussstrich unter eine sehr gute Saison ziehen.

Etwas anders ist die Situation bei den Gastgebern gelagert, die den Klassenerhalt noch nicht sicher in der Tasche haben. Gerade mal fünf Punkte beträgt der Abstand der Schweppermänner zur Relegationszone, daran sieht man wie wichtig die sieben Punkte waren, die das Team aus den letzten drei Spielen unter Trainer Jochen Reil geholt hat.
Endgültig den Deckel drauf machen können die Ampfinger morgen wohl noch nicht, aber mit einem Dreier wären die ärgsten Sorgen Vergangenheit.
Immer wenn Ampfing auf Waldkraiburg trifft, stehen sich zahlreiche Spieler gegenüber, die schon mal das Trikot des Nachbarvereins getragen haben. Auf Seiten der Gastgeber sind dies unter anderem Liviu Pantea, Waldemar Miller und Flavius Cuedan, bei den Gästen haben Birol Karatepe, Lata Mert, Manuel Stadlmayr und Patrick Keri eine Ampfinger Vergangenheit.
Besonderes Augenmerk müssen die Schweppermänner natürlich auf Toptorjäger Razvan Rivis legen, der mit 20 Treffern das Klassement der Liga anführt, elf Treffer hat Henry Oguti auf dem Konto, der als ständiger Unruheherd die Abwehrreihen des Gegners beschäftigt und meist erste Anspielstation im Spiel nach vorne ist.
Soll es mit einem Ampfinger Erfolg klappen, müssen sich die Gastgeber beim Spiel mit dem Ball steigern. Vor dem Tor des Gegners ist dann Zielgenauigkeit gefragt, denn VfL-Keeper Domen Bozjak zählt den stärksten Torhütern der Liga.
Ampfings Coach Reil erwartet von seinem Team wieder „Konzentration über 90 Minuten“, Engagement und Leidenschaft. „Wir müssen vor allem unsere Fehler abstellen“, hat der Trainer nach dem 0:0 in Ebersberg gefordert, wohl wissend dass ein Team wie Waldkraiburg aus diesen Fehlern eiskalt Kapital schlägt.
So wie beim 2:1-Hinspielsieg, als die Ampfinger zwar die bessere Mannschaft waren, die Punkte aber in Waldkraiburg verblieben. Reil kann voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen, auch Kapitän Matthias Huber, der zuletzt angeschlagen war, sollte wieder in der Startelf stehen.

Quelle: ovb-online.de

VfB Forstinning - VfL Waldkraiburg 3:1 (1:1)

Serie des VfL ist gerissen

  • Torwart Domen Bozjak fehlte beim wichtigen Auswärtsspiel wegen Problemen in der Schulter

Nach 5 Siegen und 2 Unentschieden in Folge ist am Samstag die Serie des VfL Waldkraiburg in der Bezirksliga Ost gerissen. Beim VfB Forstinning unterlag die Mannschaft von Trainer Tom Steiger mit 1:3 (1:1) und musste im Kampf um den Relegationsplatz für den Aufstieg in die Landesliga einen kleinen Rückschlag hinnehmen.
Der Trainer der Industriestädter musste vor Beginn einige Umstellungen im Kader vornehmen. Besonders schmerzlich war der Ausfall von Stammtorwart Domen Bozjak, der wegen Problemen mit seiner Schulter passen musste. Für den Slowenen stand Tobias Neumann im Tor. Auf der Position des linken Außenverteidigers fehlte Abdulla Eryilmaz. Mert Lata saß wegen Trainingsrückstand nur auf der Bank. Der 37-jährige Markus Weichhart kam deshalb zu seinem ersten Startelfeinsatz. Henry Oguti, der seit Wochen mit Kniebeschwerden zu kämpfen hat, konnte zwar auflaufen und hielt die gesamten 90 Minuten durch, doch der Ugander konnte seine Stärken nicht zu 100 % in den Dienst der Mannschaft stellen.
Der Start in die Partie war für den VfL jedoch vielversprechend. Den fulminanten Schuss von Oguti aus 25 Metern konnte VfB-Keeper David Gruber noch per Faustabwehr zur Ecke klären (16.), doch 10 Minuten später stand es 1:0 für Waldkraiburg. Berat Uzun brachte den Ball von der Strafraumgrenze auf das Tor, Gruber konnte nur zur Seite abwehren. Oguti stand goldrichtig und schob das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie. In der Folge kamen die Hausherren immer besser ins Spiel. In der 37. Minute fiel der verdiente Ausgleich. Tobias Neumann konnte einen Schuss von Josef Zander nicht festhalten und Mittelstürmer Bekim Shabani war zur Stelle und staubte zum 1:1 ab. Bei diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt.
Der zweite Durchgang begann turbulent. Zunächst hatte Razvan Rivis die große Chance zur erneuten Führung, doch Gruber im Strafraum war einen Schritt schneller am Ball als der heranstürmende Rumäne. Im Gegenzug übersah Schiedsrichter Xaver Fabisch (Staffelsee) eine Abseitsstellung von Zander, der allein vor Neumann keine Mühe hatte zum 2:1 einzuschießen (48.). Der VfL drückte in der Folge auf den Ausgleich, doch dabei sprang nichts Zählbares heraus. Die Entscheidung der Partie fiel in der 68. Minute. Torwart Neumann schoss bei einem Klärungsversuch Stürmer Shabani an, der den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte. Die Gäste versuchten bis zum Schlusspfiff alles, um zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen, doch die klareren Torchancen hatten die Gastgeber. Zum Glück blieben die zahlreichen Konter des VfB ohne Folge und es blieb beim 3:1 für Forstinning.
Durch diese Niederlage hat der VfL zwar den zweiten Tabellenplatz verloren, aber die Chance auf den Aufstieg ist noch lange nicht vorbei. Drei Spiele stehen noch auf dem Programm, darunter auch das Heimspiel gegen den stärksten Konkurrenten SV Saaldorf. Auch wenn es am Ende nicht reichen sollte, spielt der VfL Waldkraiburg eine sehr gute Saison. Mit einer Platzierung in dieser Tabellenregion hatte vor der Saison niemand gerechnet. Dies sollte bei aller Enttäuschung nicht vergessen werden!

VfL Waldkraiburg: Neumann - Stuiber, Keri (ab 72. Swoboda), Oguti, Jusic (ab 66. Hadzic), Karatepe, Kamhuber, Weichhart M., Weichhart O., Uzun (ab 88. Komes), Rivis.

VfB Forstinning: Gruber – Röhrmoser, Trabelsi, Kirchev, Hollerieth, Shabani (ab 88. Beck), Weismor, Zander, Orend (ab 58. Grasser), Aynaci, Ibishev.

Schiedsrichter: Xaver Fabisch (Staffelsee)

Tore: 0:1 Oguti (26.), 1:1 Shabani (38.), 2:1 Zander (48.), 3:1 Shabani (69.)

Zuschauer: 100

VfL will Platz 2 verteidigen

  • Henry Oguti wurde im Pokalfinale geschont

Für den frisch gebackenen Toto-Pokalsieger des Kreises Inn/Salzach, den VfL Waldkraiburg, geht es in die entscheidende Phase im Kampf um den Aufstieg. In den nächsten 8 Tagen entscheidet sich, ob aus einer sehr guten eine herausragende Saison wird. Am Samstag um 15 Uhr startet die Woche der Wahrheit beim VfB Forstinning, bevor es an Christi Himmelfahrt zum Lokalderby nach Ampfing geht. Den krönenden Abschluss bildet dann das letzte Heimspiel der Saison am 12.5.18 gegen den direkten Konkurrenten SV Saaldorf.
Die Waldkraiburger sind in diesem Kalenderjahr noch ungeschlagen (5 Siege, 2 Unentschieden) und wollen auch beim Tabellensechsten auf keinen Fall verlieren. Die Gastgeber hatten es am vergangenen Dienstag beim Nachholspiel in Dorfen versäumt, ihre Hoffnungen auf den Aufstiegsrelegationsplatz zu erhalten. Die Mannschaft von Trainer Ivica Coric unterlag in der Schlussminute mit 0:1 beim Abstiegskandidaten und fiel dadurch in der Tabelle auf den 6. Platz zurück. Der Rückstand auf den VfL und den punktgleichen SV Saaldorf beträgt mittlerweile 7 Punkte. Die Industriestädter hingegen wollen den Schwung aus dem Pokalfinale (6:3 gegen den DJK SV Edling) mitnehmen und das unnötige Unentschieden gegen den TSV Ebersberg schnell wieder vergessen machen. Gerade auf des Gegners Plätzen läuft es seit der Winterpause wie geschmiert. In Baldham (4:0), in Kirchheim (2:0) und auch in Haidhausen (5:2) standen die Mannen von Coach Tom Steiger souverän als Sieger fest. Ein Sieg, so wie im Hinspiel (3:0) wäre also keine Überraschung. Die Kranken- und Verletztenliste hat sich bei den Waldkraiburgern etwas gelichtet. Kapitän Benny Hadzic ist wieder mit an Bord, genau wie auch Atakan Akdemir und Mert Lata. Hinter dem Einsatz von Topstürmer Henry Oguti steht allerdings noch ein Fragezeichen. Der Ugander hatte sich gegen Ebersberg am Knie verletzt und wurde in Edling für die wichtigen Aufgaben geschont!

DJK SV Edling - VfL Waldkraiburg 3:6 (2:3)

VfL gewinnt Finale um Toto-Pokal

  • So sehen Sieger aus! VfL gewinnt erstmals in der Vereinsgeschichte den Totopokal auf Kreisebene!

Erstmals in der 70-jährigen Geschichte des VfL Waldkraiburg gewannen die Fußballer das Pokalfinale des Kreises Inn/Salzach und ziehen in die erste Hauptrunde des Toto-Pokals auf BFV-Ebene ein. Am Dienstag gewann die Mannschaft von Trainer Tom Steiger beim Kreisligisten DJK SV Edling mit 6:3 (3:2).
Die rund 300 Zuschauer sahen eine packende und lange Zeit ausgeglichene Partie zwischen dem Kreisligisten DJK SV Edling und dem Bezirksligisten VfL Waldkraiburg. Die Hausherren gingen in der 10. Spielminute durch Ihren Kapitän Frederik Schramme überraschend in Führung. Der VfL kam erst gegen Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel und kam in der 36. Minute durch einen Kopfball von Birol Karatepe zum Ausgleich. Nur 4 Minuten später war es wieder Karatepe der die Industriestädter in Führung brachte. Benedikt Schwaiger glich noch vor der Pause zum 2:2 aus, doch im direkten Gegenzug war Berat Uzun mit dem 3:2 zur Stelle. Bei diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt.
Im zweiten Durchgang sorgten Razvan Rivis und Sebastian Jusic mit einem Doppelschlag in der 60. und 61. Minute für die Vorentscheidung. Zwar konnte der Ex-Rosenheimer Frederik Schramme mit seinem 2. Treffer in der 67. Minute auf 3:5 verkürzen, doch in der 74. Minute stellte Sebastian Jusic den alten Abstand wieder her. Nach dem Schlusspfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Peter Reitmaier im Edlinger Lindenpark war die Freude der Gäste riesengroß.
In der ersten Hauptrunde des Toto-Pokals 2018/19 auf BFV-Ebene dürfen sich die Sieger auf Kreisebene (Reihenfolge nach Losverfahren) einen attraktiven Gegner aussuchen. So könnte am 7./8. August 2018 z.B. einer der Regionalligisten TSV 1860 München, der TSV Buchbach oder der SV Wacker Burghausen im Jahnstadion zu Gast sein!

VfL Waldkraiburg: Neumann – Swoboda, Stuiber, Hadzic B., Jusic (ab 76. Keri), Karatepe, Weichhart O., Weichhart M., Altmer, Uzun (ab 76. Kürbüz), Rivis (ab 86. Hadzic E.).

BFV-Toto-Pokal im Kreis Inn/Salzach

Kreisligist Edling im Finale als Außenseiter mit Heimvorteil

Am morgigen Dienstag geht das Kreispokalfinale Inn/Salzach im BFV-Toto-Pokal über die Bühne. Kreisligist DJK-SV Edling empfängt dabei um 15 Uhr den Bezirksligisten VfL Waldkraiburg.
Edling – Dabei gehen die Kicker von der Ebrach nicht nur von der Ligazugehörigkeit her als Außenseiter ins Rennen. Auch die aktuelle Form spricht eigentlich für die höherklassigen Gäste aus der Industriestadt: Während Edling am Samstag sein Heimspiel gegen den SV Bruckmühl mit 1:4 verlor und damit auf dem zehnten Rang in der Tabelle der Kreisliga 1 verweilt, hat der VfL Waldkraiburg durch das 3:3-Remis gegen Ebersberg weiterhin Chancen auf den Aufstieg in die Landesliga. Die Waldkraiburger haben den zweitbesten Angriff der Liga und stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga Ost.
Aber Liga ist Liga und Pokal ist Pokal – und der ist ja doch immer ein bisschen eigen. Für Edling sprechen der Heimvorteil und die Statistik, dass in den letzten drei Jahren immer ein Verein aus der Spielgruppe Chiem den Titel gewonnen hat. 2017 und 2016 war es der SV Bruckmühl, 2015 der SV Ostermünchen.
Dass die Ebrachkicker auch für eine Überraschung gut sind, hat das Halbfinale bewiesen: Da bezwang die Truppe von Trainer Stefan Eck den Bezirksligisten TSV Ampfing mit 2:1. Es war das bislang einzige Edlinger Heimspiel im laufenden Pokalbewerb, zuvor hatte sich der DJK-SV beim FC Iliria Rosenheim (erste Runde, 3:0), dem SC Schleching (zweite Runde, 4:0) und ASV Piding 5:3 nach Elfmeterschießen, Viertelfinale) durchgesetzt.
Der VfL Waldkraiburg lieferte bislang durchaus torreiche Spiele ab. In der ersten Runde gab es einen 7:3-Erfolg bei der SG Chieming/ Grabenstätt, in der zweiten Runde einen 5:1-Sieg bei der SpVgg Jettenbach und im Halbfinale einen 7:4-Erfolg beim ASV Kiefersfelden. Dazwischen hatte man auch mal Glück, im Viertelfinale gewannen Rivis, Oguti & Co. in Ostermünchen mit 5:4 nach Elfmeterschießen.
Der Sieger des Finales am Dienstag qualifiziert sich direkt für die erste Hauptrunde im BFV-Pokal in der kommenden Saison.tn

Quelle: ovb-online.de

VfL Waldkraiburg - TSV Ebersberg 3:3 (2:1)

Punkteteilung beim Heimspiel des VfL gegen TSV Ebersberg

  • Sebastian Jusic erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 für den VfL.

Am Samstag, den 28. April 2018, war der TSV Ebersberg im Jahnstadion zu Gast. Ebersberg kam mit 30 Punkten auf dem Konto in die Industriestadt. Der VfL sammelte bis zu diesem Spiel 47 Punkte. Vor rund 250 Zuschauern gelang es den Waldkraiburgern - auch aufgrund mehrerer Aluminiumtreffer - nicht, die nächsten drei Punkte einzufahren.

Am Ende lautete der Spielstand 3:3 Unentschieden und die beiden Mannschaften teilen sich, wie bereits im Hinspiel, die Punkte. Die erste Viertelstunde gehörte klar dem VfL aus Waldkraiburg. Bereits in der vierten Minute gab es die erste Großchance. Einen Freistoß von Berat Uzun aus dem linken Halbfeld verlängerte Franz Kamhuber mit dem Kopf in Richtung Tor. Der Schlussmann der Ebersberger konnte den Ball nur noch mit den Fingerspitzen über die Querlatte lenken. Auch die nächste Chance für die Mannschaft vom Tom Steiger entstand aus einer Standardsituation. Einen Freistoß aus gut 40 Metern schoss Birol Karatepe direkt aufs Tor und scheiterte nur an der Querlatte. In der 14. Spielminute erzielten die Gäste aus Ebersberg überraschend den Führungstreffer. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld vollendeten die „Eber“ einen Konter zur Führung. Der VfL ließ sich von dem Rückstand nicht beeindrucken und spielte weiter nach vorne. In der 20. Minute spielte Razvan Rivis an der Strafraumkante einen schönen Pass auf Oliver Weichart, der vom Fünfmetereck wieder an der Querlatte scheiterte. In der 28. Minute durften die Waldkraiburger dann auch das erste mal jubeln. Den Freistoß von Birol Karatepe konnte der Ebersberger Torwart nur nach vorne abklatschen. Sebastian Jusic stand goldrichtig und schob den Ball zum 1:1-Ausgleich ein. Das Tor war zu diesem Zeitpunkt überfällig. Das Spiel fand zum Großteil in der Ebersberger-Spielhälfte statt, welche sich darauf beschränkten zu Kontern und seit dem Führungstreffer nicht mehr nennenswert vor das Waldkraiburger Tor kamen. Kurz vor der Halbzeitpause durften die Anhänger des VfL Waldkraiburg dann zum zweiten mal jubeln.
Nachdem Rivis in der 35. Minute eine Hereingabe von Henry Oguti im Strafraum noch knapp verpasste, erzielte der Rumäne in der 45. Minute seinen 20. Saisontreffer. An der rechten Außenbahn setzte sich Rivis gegen seinen Gegenspieler durch und zog in die Mitte. Von der Strafraumkante verwandelte er den Ball unhaltbar im langen Eck.

In der zweiten Halbzeit erwischte der TSV Ebersberg den besseren Start. Bereits zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielte Ebersberg den Ausgleich. Nach einer strittigen Abseitsstellung lies der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen und der Ebersberger Angreifer traf mit einem Schuss ins lange Eck. In der 53. Spielminute erneut eine Chance für den TSV. Nach einem Querpass in den Strafraum verpassten zwei Ebersberger-Angreifer den Ball. Anders als in der 70. Spielminute. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel setzten sich die „Eber“ wieder einmal auf der rechten Außenbahn durch. Den Querpass im Strafraum konnte Karatepe nicht mehr entscheidend klären und der Ball landete im eigenen Tor.

In der letzten Viertelstunde versuchte der VfL noch einmal alles. In der 75. Spielminute setzte sich Oguti gegen zwei Spieler durch und konnte nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den anschließenden Freistoß auf den zweiten Pfosten köpfte Karatepe auf den langen Pfosten, wo Kamhuber den Ball nur noch über die Linie drücken musste. In den letzten Minuten fand das Spiel nur noch vor dem Ebersberger Tor statt. Es gelang dem VfL jedoch nicht mehr eine gute Torchance herauszuspielen und das Spiel endete 3:3 Unentschieden.
Dank dem Punktgewinn bleibt der VfL Waldkraiburg aufgrund des besseren Torverhältnisses auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem SV Saaldorf.

VfL: Bozjak - Stuiber, Keri, Karatepe, Komes - Rivis, Kamhuber, Weichart, Uzun - Oguti, Jusic

Schiedsrichter: Andreas Lintner

Tore: 0:1 Münch (14.), 1:1 Jusic (28.), 2:1 Rivis (45.), 2:2 Kamposioris (47.), 2:3 Karatepe ET (70.), 3:3 Kamhuber (76.)