1. Mannschaft

TSV Ottobrunn - VfL Waldkraiburg 2:1 (0:1)

VfL unterliegt auf Kunstrasen

  • Berat Uzun hatte in der ersten Halbzeit mehrfach das 2:0 auf dem Fuß

Ausgerechnet im letzten Spiel vor der Winterpause endet die beeindruckende Serie des VfL Waldkraiburg. Bei grenzwertigen Witterungsbedingungen wurde das Spiel beim Tabellenletzten der Bezirksliga Ost, dem TSV Ottobrunn, kurzfristig auf den Kunstrasenplatz verlegt. Dies ist jedoch keine Entschuldigung für die unnötige 1:2 (1:0)-Niederlage der Industriestädter.
Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack des VfL. Bereits in der 1. Spielminute wurde Razvan Rivis im Strafraum klar gefoult und der gut leitende Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Rivis trat selbst zur Ausführung an, traf aber zunächst nur den linken Pfosten. Der Ball kam aber zum Schützen zurück und dieser verwandelte im Nachschuss zum frühen 1:0 für die Gäste. In der 9. Minute hatte Rivis das 2:0 auf dem Fuß. Nach schöner Vorarbeit von Henry Oguti und Franz Kamhuber fand Rivis in TSV-Torwart Miges Cara seinen Meister. Die Waldkraiburger haben im ersten Durchgang alles im Griff. Lediglich einmal wurde es brenzlig als der Ottobrunner Florian Maier an VfL-Keeper Domen Bozjak scheiterte (35.). Die Riesenchance zum 2:0 vergab Berat Uzun kurz vor der Pause. Uzun schickte Torwart Cara in die falsche Ecke, traf aber leider nur den linken Pfosten (39.). Eine Ecke von Riviz lenkte Cara in der 43. Minute an die Querlatte und 60 Sekunden später hat der TSV erneut Glück als ein Schuss von Uzun knapp das Tor verfehlte. Mit einem für die Hausherren schmeichelhaften 0:1-Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Spielhälfte wurden die Gastgeber stärker. Die nächste große Chance ist aber wieder dem VfL vorenthalten. Rivis und Oguti bringen den Ball zu Uzun, der auf das leere Tor schießen konnte, doch ein Ottobrunner Verteidiger brachte ein Bein dazwischen und klärte zur Ecke (56.). 10 Minute später gelang den Münchener Vorstädtern der glückliche Ausgleich. Bozjak konnte einen Schuss von Maier noch mit einer Glanzparade abwehren, doch Maximilian Finke ist auf der Hut und brachte das Leder über die Linie zum 1:1. Fast im Gegenzug hatte Rivis die Chance seine Farben erneut in Führung zu bringen, doch auch dieses Mal ist Cara auf dem Posten. Danach verflachte die Partie zunehmend. Beide Teams schienen mit der Punkteteilung zufrieden zu sein. Zum Schock für den VfL gelang erneut Maximilian Finke der Siegtreffer, als er eine ungewohnte Unstimmigkeit in der Hintermannschaft des VfL eiskalt ausnutzte und den Ball an Bozjak vorbei zum 2:1 Endstand einschob (86.). Nach 8 Spielen in Folge ohne Niederlage (6 Siege, 2 Unentschieden) erlassen die Waldkraiburger erstmals wieder als Verlierer den Platz. Mit diesem Sieg setzt der TSV Ottobrunn hingegen seine Serie fort. Nach 3 Siegen und einem Unentschieden in Folge verlässt der TSV rechtzeitig vor der Winterpause den letzten Tabellenplatz und gibt die rote Laterne an den SV DJK Kolbermoor weiter!

Durch diese Niederlage verpasst der VfL den Sprung in der Tabelle auf den 2. Platz. Doch auch mit dem vierten Platz können die Waldkraiburger gut leben. Der Rückstand auf den SC Baldham beträgt lediglich 2 Punkte und zu Saisonbeginn hätte dem Team von Tom Steiger niemand diese äußerst positive Entwicklung zugetraut.

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Kocak, Stuiber, Keri, Oguti, Karatepe, Kamhuber, Weichhart O., Altmer, Uzun, Rivis.

TSV Ottobrunn: Cara – Flecke, Müllmaier, Alassani, Finke, von Peinen, Steinegger, Bukenya, Schwer, Knöpfler, Maier.

Tore: 0:1 Rivis (2.), 1:1 Finke (66.), 2:1 Finke (85.)

Schiedsrichter: Philipp Steinbach (Neufahrn b. Freising)

Zuschauer: 100

Letztes Spiel des Jahres in Ottobrunn

  • Mert Lata fehlt dem VfL wegen seiner Rotsperre

Die Bezirksligamannschaft des VfL Waldkraiburg will am Sonntag um 13.15 Uhr beim TSV Ottobrunn die Erfolgsserie fortsetzen. In der Sportanlage am Haidgraben darf das Team von Trainer Tom Steiger den Tabellenletzten keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Nach 8 Niederlagen in Folge lag der TSV mit 5 Punkten weit abgeschlagen auf dem 16. und somit letzten Tabellenplatz. Gegen den SV DJK Kolbermoor gelang die Wende und es gelang der erste Auswärtssieg mit 1:0. Eine Woche später folgte ein fulminanter Erfolg gegen die SpVgg Haidhausen. Das Lokalderby gewann der TSV mit 5:1 Toren. Vor einer Woche mussten sich die Ottobrunner gegen den TSV Ebersberg zwar mit einem 0:0 zufriedengeben, der positive Trend setzte sich aber fort. Die Mannschaft von Trainer Mikayil Aral, der während der Vorrunde den erfolglosen Tarkan Kocatepe ablöste, hat zwar noch immer die rote Laterne inne, doch mit mittlerweile 12 Punkten hat man den Anschluss an Kolbermoor (14), Au (16), Reichertsheim (17) und Ebersberg(17) schon fast geschafft. Ein Sieg gegen den VfL würde den Münchener Vorstädtern weiter guttun und die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nähren.
Der VfL Waldkraiburg ist weiterhin die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Ost. Nach 6 Siegen in Folge musste man sich am vergangenen Samstag zwar mit einem 1:1 begnügen. Gegner war allerdings kein geringerer als der souveräne Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg. Der Abstand von Platz 2 (SC Baldham, 32 Punkte) und Platz 5 (SV Saaldorf, 31) beträgt nur ein Pünktchen. Die Industriestädter, ebenfalls mit 31 Punkten auf Rang 3, möchten als großer Favorit natürlich einen weiteren Dreier einfahren. Das Wohlgefühl einer zweifelsfrei sehr erfolgreichen Saison will man mit in die Winterpause nehmen. Neben Kapitän Benjamin Hadzic und Atakan Akdemir (beide verletzt) muss Steiger am Sonntag auch auf Mert Lata verzichten, der in der Nachspielzeit gegen Wasserburg wegen einer Unsportlichkeit noch die rote Karte sah.

VfL Waldkraiburg - TSV Wasserburg 1:1 (0:0)

Traumtor von Patrick Keri reicht nicht zum Sieg

  • Jubel nach dem Traumtor von Patrick Keri zum 1:0

300 Zuschauer bekamen am Samstag im Waldkraiburger Jahnstadion eine packende, spannende und hochklassige Bezirksligapartie zu sehen. Am Ende trennten sich im Spitzenspiel der Tabellendritte VfL Waldkraiburg und Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg mit 1:1 (0:0).
Die Hausherren, die zuletzt sechsmal hintereinander gewonnen hatten, gingen selbstbewusst in die Partie. Für den kranken Marko Komes rückte der 20-jährige Ferhat Kocak in die Startformation. Auch Atakan Akdemir musste wegen einer Oberschenkelzerrung passen. Für ihn spielte Franz Kamhuber im zentralen Mittelfeld. Bereits nach 6 Minuten musste Gästekeeper Georg Haas eingreifen und zur Ecke abwehren, als sich ein Schuss von Oliver Weichhart gefährlich auf sein Tor senkte. Im Laufe der ersten Halbzeit entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem die Gäste aus der Innstadt mehr und mehr das Kommando übernahmen. Klare Torchancen waren allerdings auf beiden Seiten Mangelware. Wasserburgs Hintermannschaft ist mit erst 14 Gegentreffern die beste der Liga und auch beim VfL kassierte man in den letzten 6 Spielen nur 3 Gegentore. VfL-Keeper Domen Bozjak musste im ersten Durchgang nur einmal sein Können beweisen, als Dominik Haas nach einer Ecke aus 10 Metern aufs Tor köpfte (10.). In der 34. Minute tauchte Jean-Philippe Stephan auf der rechten Seite alleine vor Bozjak auf, doch sein Heber ging weit über das Ziel hinaus. Mit einem torlosen Unentschieden wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit hatte der VfL den besseren Start. Der Ugander Henry Oguti passte genau auf Razvan Rivis, der aus spitzem Winkel Torwart Haas zu einer Parade zwang. Schiedsrichter Frank Neff (Taufkirchen), der zu keiner Zeit das hohe Niveau der beiden Mannschaften erreichte, brachte in eine faire Partie unnötige Hektik. Jedes noch so kleine Foul wurde mit einer gelben Karte bestraft, was am Ende für die Industriestädter noch Folgen haben sollte. In der 69. Minute hatte VfL-Verteidiger Patrick Keri seinen großen Auftritt. Oguti flankte in den Strafraum und Christoph Scheitzeneder klärte per Kopf genau vor die Füße von Keri. Dieser fasste sich ein Herz und zog aus gut 20 Metern volley ab. Unhaltbar für Haas schlug der Ball genau im Kreuzeck zur umjubelten VfL-Führung ein. Nur 3 Minuten später hatte Birol Karatepe das 2:0 auf dem Fuß, doch Haas konnte dessen Freistoß per Faustabwehr zur Ecke klären. In der 75. Minute hatte Matthias Haas die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Freistoß aus 20 Metern verfehlte das Tor nur knapp. In der 81. Minute fiel dann doch der glückliche, aber verdiente Ausgleich für den Tabellenführer. Eine Flanke von Matthias Haas wird im Strafraum der Waldkraiburger abgefälscht und kam am zweiten Pfosten zum kurz vorher eingewechselten Alexander Meltl. Dieser brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten und es stand 1:1. Wegen eines lächerlichen Fouls in der gegnerischen Spielhälfte, zeigte der kleinlich pfeifende Referee dem bereits verwarnten Waldkraiburger Berat Uzun die gelb-rote Karte (83.). Die Gäste konnten die zahlenmäßige Überlegenheit aber nicht mehr zum Siegtreffer nutzen. VfL-Verteidiger Mert Lata ließ sich in der vierten Minute der Nachspielzeit von Wasserburger Zuschauern provozieren und zu einer verbalen Beleidigung hinreißen und wurde vom Schiedsrichter mit der roten Karte bestraft. Das Spiel wurde daraufhin aber nicht mehr angepfiffen und es blieb beim leistungsgerechten 1:1 mit dem beide Teams gut leben können.
Der VfL Waldkraiburg bleibt auch vor dem letzten Spiel, am kommenden Sonntag beim Schlusslicht TSV Ottobrunn, in der Spitzengruppe der Bezirksliga. Von den letzten 13 Spielen hat man nur ein einziges verloren. Diese Leistung hatte von den größten Optimisten vor der Saison den Industriestädtern die wenigsten zugetraut.

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Kocak (ab 70. Jusic), Lata, Stuiber, Keri, Oguti, Karatepe, Kamhuber, Weichhart O., Uzun, Rivis.

TSV Wasserburg: Haas G. – Scheitzeneder, Haas D., Bosnjak, Sengül (ab 84. Bachmayr), Stephan, Hain, Haas M., Müller (ab 65. Meltl), Hainzl, Lindner.

Tore: 1:0 Keri (69.), 1:1 Meltl (81.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Lata (90. + 4), Gelb-Rote Karte für Uzun (83.)

Schiedsrichter: Frank Neff (Taufkirchen)

Zuschauer: 300

Kann Wasserburg den VfL stoppen?

  • Birol Karatepe spielt seit Wochen in Hochform!

Wenn am Samstag um 14 Uhr im Waldkraiburger Jahnstadion die Teams des heimischen VfL und des TSV 1880 Wasserburg aufeinandertreffen, kommt man am Begriff Spitzenspiel nicht vorbei. Der Tabellendritte empfängt den souveränen Tabellenführer aus der Innstadt, der als Aufsteiger aus der Kreisliga auch in der Bezirksliga für Furore sorgt.
Der VfL Waldkraiburg war mit Problemen in die Saison gestartet und zierte nach 5 Spieltagen (4 Niederlagen, 1 Sieg) mit 3 Pünktchen das Ende der Tabelle. Von den restlichen 12 Spielen hat man nur eine einzige Partie verloren (1:2 gegen die SpVgg Haidhausen), die letzten 6 Begegnungen sogar allesamt gewonnen! Ein Rekord aus der Spielzeit 2007/08 wurde damit eingestellt und könnte durch einen weiteren Dreier ausgebaut werden. Das Trainerteam um Tom Steiger und Toni Weichhart hat unglaubliches geleistet. Mittlerweile haben die beiden Übungsleiter eine Formation gefunden, die von Erfolg zu Erfolg eilt und sich auch gegen den Klassenprimus eine realistische Siegchance ausrechnet. Torwart Domen Bozjak, der zu Saisonbeginn noch ungewohnte Schwächen zeigte, ist nach seiner Zwangspause (4 Spiele Sperre nach einer roten Karte gegen den SC Baldham) wieder ganz der Alte. Kapitän Raimund Stuiber und Birol Karatepe ergänzen sich in der Innenverteidigung perfekt. Patrick Keri fühlt sich auf der Position des rechten Außenverteidigers von Woche zu Woche besser und auch Mert Lata, der in den ersten Wochen der Saison noch verletzungsbedingt ausfiel, ergänzt die Viererkette auf der linken Seite gewohnt stark. Nur 3 Gegentore in den letzten 6 Spielen zeugt von hoher Qualität und ist die Basis der Erfolgsserie. Im Mittelfeld hat sich mit Franz Kamhuber (28), Atakan Akdemir (23), Oliver Weichhart (22) und Marko Komes (19) ein Quartett gefunden, dass auch in den nächsten Jahren für Stabilität und Kreativität sorgen kann. In der Offensive zeigen Razvan Rivis und Henry Oguti zusammen mit dem 18-jährigen Berat Uzun viel Spielwitz. Mit insgesamt 33 Treffern ist der VfL hinter Wasserburg (44) das treffsicherste Team der Liga. Allein Rivis hat bereits 11mal getroffen und rangiert damit in der Torjägerliste der Bezirksliga auf Platz 4.
Zum TSV 1880 Wasserburg braucht man eigentlich nicht mehr viel zu sagen. In den letzten 3 Jahren ist die Mannschaft von Trainer Leonhard Haas dreimal aufgestiegen. Niemand zweifelt daran, dass sich die Innstädter vom Durchmarsch in die Landesliga aufhalten lassen. Der „Familienbetrieb“ Haas, mit Torwart Georg, Kapitän Dominik und Mittelfeldmann Matthias, hat in der laufenden Saison von 17 Spielen sage und schreibe 15 als Gewinner den Platz verlassen. Nur ein Unentschieden (1:1 beim FC Finsing) und eine Niederlage (1:2 beim SV Reichertsheim) haben leichte Kratzer am ansonsten makellosen Lack hinterlassen. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten SC Baldham beträgt kurz vor der Winterpause bereits 15 Punkte. Beim Hinspiel in Wasserburg am 3. Spieltag war der TSV klar die tonangebende Mannschaft. Mit dem Endstand von 2:0 waren die Gäste aus der Industriestadt damals noch gut bedient. Am heutigen 18. Spieltag begegnen sich beide Teams auf Augenhöhe.
Die Verantwortlichen beim VfL hoffen beim letzten Heimspiel des Jahres auf eine würdige Zuschauerkulisse. Die starken Leistungen der letzten Wochen und Monate haben mehr Aufmerksamkeit verdient als zu den letzten Auftritten, als gerade mal 80 – 100 Zuschauer den Weg ins Jahnstadion fanden.

ASV Kiefersfelden - VfL Waldkraiburg 4:7 (1:1)

VfL erreicht Pokalfinale im Kreispokal Inn/Salzach

  • Razvan Rivis brachte mit seinem Doppelpack nach der Pause den VfL auf die Siegerstraße

Nicht nur in der Bezirksliga läuft es beim VfL Waldkraiburg wie geschmiert. Auch im Pokalwettbewerb steht die Mannschaft von Tom Steiger im Finale auf Kreisebene. Das Halbfinale beim ASV Kiefersfelden gewann man in einer turbolenten Partie mit 7:4 (1:1).
In der 25. Minute brachte Sebastian Jusic den VfL mit 1:0 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel glichen die Hausherren durch Marinus Graf aus.
Nach der Pause fielen die Tore fast im 5-Minutentakt. Razvan Rivis per Doppelpack (51. Foulelfmeter und 56. Minute) sowie Franz Kamhuber (60.) und Henry Oguti (64.) schraubten das Ergebnis in kürzester Zeit auf 5:1 ehe Christian Müllauer in der 68. Minute zum zweiten Mal für den ASV traf. Im Gegenzug stellte Franz Kamhuber mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her (69.). Fabian Fischer (70.) und Benedict Hager (89.) betrieben noch Ergebniskosmetik. In der Nachspielzeit krönte Henry Ogute seine starke Leistung mit einem weiteren Treffer und netzte zum 4:7-Endstand ein.
Im Finale am 1.5.2018 trifft der VfL auf den DJK SV Edling, die im Halbfinale den TSV Ampfing mit 2:1 ausgeschaltet hatten. Der Sieger ist für die erste Runde im Toto-Pokal 2018/19 auf BFV-Ebene qualifiziert. 

Auf der Internetplattform FuPa.net/spielberichte/asv-kiefersfelden-vfl-waldkraiburg-5670116.html findet man auch einige Video-Highlights der Partie!

SV Reichertsheim - VfL Waldkraiburg 2:5 (2:2)

SV Reichertsheim kann nur eine Halbzeit mithalten

  • Birol Karatepe erzielte die ersten beiden VfL-Treffer

Auch der SV Reichertsheim kann den VfL Waldkraiburg in der Bezirksliga Ost nicht stoppen. Nur in den ersten Halbzeit war der Aufsteiger ein ebenbürtiger Gegner für die Industriestädter. Der VfL ging durch Birol Karatepe zweimal in Führung (19. + 33.), die Gastgeber konnten zweimal ausgleichen. Zunächst traf Christian Bauer in der 29. Minute per Kopf zum 1:1, ehe Max Wieser kurz vor dem Seitenwechsel zum 2:2 traf.
In der zweiten Halbzeit wurde der VfL seiner Favoritenrolle gerecht. Schließlich hatte man alle 5 Spiele zuvor gewonnen. Henry Oguti köpfte in der 59. Minute eine Flanke von Patrick Keri zur erneuten Führung ins Tor und brachte sein Team auf die Siegerstraße. In der 71. Minute legte Oguti für Berat Uzun mustergültig auf und es stand 4:2 für die Gäste. Den Schlusspunkt setzte Razvan Rivis, der in der 80. Minute im Nachschuss seinen 11. Saisontreffer markierte.
Mit dem 6. Sieg in Folge hat der VfL einen Rekord aus der Saison 2007/08 eingestellt. Mit 30. Punkten rückt das Team von Tom Steiger auf den 3. Platz vor und hat nur noch einen Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. 

VfL Waldkraiburg: Bozjak - Lata, Stuiber, Keri (ab 89. E. Hadzic), Oguti, Karatepe, Kamhuber, Weichhart, Uzun (ab 86. Jusic), Rivis, Komes (ab 62. Altmer).

Tore: 0:1 Karatepe (19.), 1:1 Bauer (29.), 1:2 Karatepe (33.), 2:2 Wieser (43.), 2:3 Oguti (59.), 2:4 Uzun (71.), 2:5 Rivis (80.)

Schiedsrichter: Johannes Scheidhammer (Moosinning)

VfL Waldkraiburg - TSV Dorfen 4:0 (2:0)

VfL deklassiert den TSV Dorfen

  • Atakan Akdemir traf gegen seinen ehemaligen Verein zum vorentscheidenden 2:0

Absolut nichts zu holen gab es für den TSV Dorfen im Lokalderby beim VfL Waldkraiburg. Vor 150 Zuschauern ging die Mannschaft von Trainer Michael Kostner sang- und klanglos mit 4:0 (2:0) unter. Am Ende musste man froh sein, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel.
Bereits nach einer Viertelstunde war die Vorentscheidung im ersten Rückrundenspiel gefallen. Der überragende Henry Oguti versuchte in der 11. Minute Gästekeeper Alexander Wolf zu überlupfen. Wolf konnte den Ball mit den Fingerspitzen noch abwehren, doch der mitgelaufene Berat Uzun hatte keine Mühe zum 1:0 zu vollstrecken. Nur 4 Minute später war es wieder Oguti der dieses Mal mustergültig auf Atakan Akdemir ablegte. Der Ex-Dorfener zog aus 20 Metern in zentraler Position ab und Wolf war zum zweiten Mal geschlagen. Der VfL schaltete nun einen Gang zurück und in der 24. Minute musste Birol Karatepe in höchster Not vor Gerhard Thalmaier im Strafraum retten. Dies sollte für lange Zeit die einzige Torchance der Gäste bleiben. Noch vor der Pause hatte der VfL die Riesenchance auf 3:0 zu erhöhen. Oguti erkämpfte sich auf der linken Außenbahn den Ball und drang in den Strafraum ein. Uneigennützig wollte er auf seinen völlig freistehenden Sturmpartner Razvan Rivis ablegen, doch der Pass misslingt ausnahmsweise und war für Rivis unerreichbar (39.). kurz vor dem Pausenpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Martin Horne (Karlsfeld) schwächte sich der TSV selbst. Der bereits verwarnte Kevin Kostner reklamierte nach einem Foulspiel zu vehement und sah vom Referee die Ampelkarte.
Nach Wiederanpfiff warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne und kamen tatsächlich in Unterzahl zu einer guten Torchance. Domen Bozjak konnte den Kopfball von Timo Lorant nach einer Ecke mit einem Reflex über das Tor lenken (47.). Diese Chance wirkte wie ein Weckruf für die Gastgeber. Die dezimierten Dorfener waren fortan nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Ein Kopfball von Oguti (54.) und ein fulminanter Schuss von Rivis (57.) die beide das Tor nur knapp verfehlten waren die Vorboten der Spielentscheidung. Karatepe startete in der 62. Minute einen Sololauf über das halbe Spielfeld und legte im Strafraum für Rivis auf. Gegen dessen Flachschuss aus 12 Metern war Wolf machtlos und es stand 3:0. Nur 3 Minuten später war es wieder der starke Karatepe der nach einem Doppelpass mit Patrick Keri auf der rechten Außenbahn bis zur Grundlinie startete. Wieder findet er Rivis im Strafraum der eiskalt zum 4:0 einnetzte. In der Schlussphase hätte es für den TSV knüppeldick kommen können. Uzun schoss aus spitzem Winkel um Zentimeter am Tor vorbei (81.). Nach einem Foul an Rivis im Strafraum gab es einen berechtigten Elfmeter für die Waldkraiburger. Karatepe wollte seine überragende Leistung mit einem Tor krönen, doch vom Punkt verfehlte er das Tor (84.). Eine Minute später flankte Rivis auf den völlig freistehenden Franz Kamhuber. Torwart Wolf konnte dessen Kopfball mit einer Parade abwehren und hatte Glück, dass der Nachschuss von Raimund Stuiber aus kurzer Distanz das Tor nicht traf! So blieb es beim hochverdienten 4:0 für die Industriestädter, die eine geglückte Revanche für die 1:4-Schlappe zum Saisonauftakt in Dorfen feierten.
Mit dem 5. Sieg in Folge hat sich der VfL Waldkraiburg im oberen Drittel der Tabelle der Bezirksliga Ost festgesetzt. Nur noch ein Sieg fehlt um einen Rekord aus der Saison 2007/08 (6 Siege in Folge) einzustellen! Am kommenden Wochenende steht das nächste Lokalderby beim SV Reichertsheim/Ramsau auf dem Programm. Eine schwere aber durchaus machbare Aufgabe für das Team von Trainer Tom Steiger.

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Lata, Stuiber, Keri (ab 79. Weichhart M.), Oguti, Karatepe, Weichhart O., Uzun (ab 83. Altmer), Rivis, Komes, Akdemir (ab 35. Kamhuber).

TSV Dorfen: Wolf – Trokic, Lorant, Hellfeuer, Hartl, Thalmaier, Kostner, Lechner (ab 63. Ertl), Hönninger, Shoshaj (ab 46. Zöller), Heilmeier (ab 46. Friemer).

Tore: 1:0 Uzun (11.), 2:0 Akdemir (15.), 3:0 Rivis (62.), 4:0 Rivis (65.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Kostner (45.)

Schiedsrichter: Martin Horne (Karlsfeld)

Zuschauer: 150

VfL will Revanche gegen Dorfen

  • Das Trainer-Duo Tom Steiger und Toni Weichhart brachte den VfL auf die Erfolgsspur!

Mit breiter Brust starten die Fußballer des VfL Waldkraiburg am kommenden Samstag um 14 Uhr in die Rückrunde der Bezirksliga Ost. Gegner im heimischen Jahnstadion ist der TSV Dorfen. Nach 4 Siegen in Folge sind die Industriestädter klarer Favorit.
Auf die leichte Schulter darf die Mannschaft von Trainer Tom Steiger die Gäste natürlich auf keinen Fall. Das Hinspiel endete mit einem fulminanten 4:1 für die Kostner-Truppe und auch das Spiel in Waldkraiburg der Vorsaison gewannen die Dorfener mit 2:1. Nach einer langen Durststrecke ist der TSV in der Tabelle tief in die Abstiegsregion abgetaucht. Zwischen dem 4. und 13. Spieltag verlor man 8 Partien! Durch 2 Siege an den beiden letzten Spieltagen gegen Haidhausen (5:1) und Ebersberg (3:2) konnte das Punktekonto auf 17 erhöht werden und zum Ende der Vorrunde der 11. Platz erklommen werden. Der Vorsprung auf die Relegationsplätze beträgt nur ein winziges Pünktchen und ein weiterer Sieg in Waldkraiburg wäre ein Big Point.
Der VfL Waldkraiburg spielt seit Wochen auf allerhöchstem Niveau und begeistert seine Fans ein ums andere Mal. Vier Siege in Folge bedeutet aktuell Platz 4. Bis zur Winterpause will man den positiven Trend fortsetzen. Mit dem TSV Dorfen (H), dem SV Reichertsheim (A) und dem TSV Ottobrunn (A) stehen 3 machbare Aufgaben auf dem Programm vor der Winterpause. Dazwischen gibt sich noch der souveräne Spitzenreiter TSV Wasserburg die Ehre im Jahnstadion. Doch auch diese Herausforderung scheint nicht unlösbar, hat der Aufsteiger aus der Innstadt die gezeigte Dominanz im ersten Drittel der Saison (10 Spiele, 10 Siege) abgelegt und gegen scheinbar schwache Gegner wie der FC Finsing (1:1) und der SV Reichertsheim (1:2) nicht erfolgreich bestreiten können.
Bei den Waldkraiburgern träumt niemand von einem Aufstieg, aber jeder Punkt trägt zu einem vorzeitigen Klassenerhalt bei. Tom Steiger und sein Co-Trainer mussten seit dem Sommer die Mannschaft kräftig umbauen und die Abgänge von erfahrenen Spielern mit jungen Talenten kompensieren. Mit Marko Komes, Leon Gillhuber, Berat Urzun, Ferhat Kocak, Abdullah Eryilmaz und Edwin Hadzic wurden bereits 6 Nachwuchskräfte erfolgreich in den Kader der 1. Mannschaft integriert. Ein Weg, den die VfL Vorstandschaft in den nächsten Jahren weiter konsequent fortsetzen will.

VfL Waldkraiburg - SG Schönau 2:0 (0:0)

Vier Siege in Folge = Platz 4

  • Henry Oguti war der beste Mann auf dem Platz

Der Höhenflug des VfL Waldkraiburg in der Bezirksliga Ost setzt sich weiter fort. Mit einem überzeugenden Auftritt gelang gegen Aufsteiger SG Schönau der vierte Sieg in Folge. In der Tabelle klettert die Mannschaft von Tom Steiger auf den vierten Tabellenplatz.
Leider fanden nur rund 80 Zuschauer am Samstagnachmittag bei herrlichem Sommerwetter den Weg ins Waldkraiburger Jahnstadion. Diese brauchten ihr kommen aber auf keinen Fall zu bereuen, denn sie sahen eine Bezirksligapartie auf hohem Niveau. Tom Steiger brachte genau die gleiche Startelf wie eine Woche zuvor beim 1:0-Erfolg in Saaldorf. Den besseren Start erwischten die Gäste aus dem Berchtesgadener Land. VfL-Keeper Domen Bozjak, der nach seiner Zwangspause wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat, musste in der 11. und 16. Minute gleich zweimal sein ganzes Können unter Beweis stellen. Den Flachschuss aus 15 Metern von Sebastian Wessels wehrte der Slowene bravourös zur Ecke ab, den Kopfball von Rade Kocic parierte er im Nachfassen. Es dauerte bis zur 28. Minute ehe die Hausherren die erste Möglichkeit zur Führung hatten. Bei einem Freistoß auf Höhe der Mittellinie sah Birol Karatepe dass Gästetorwart Christoph Maier zu weit vor seinem Kasten stand und zog aus rund 45 Metern ab. Der Ball traf die Querlatte und sprang genau in die Arme des verdutzten Maier. 5 Minuten später war es wieder Karatepe der einen Freistoß aus 20 Metern fulminant aufs Tor brachte, doch Maier war auf dem Posten und hielt im Nachfassen. Jetzt war der VfL im Spiel und Angriff auf Angriff rollte auf das Gästetor zu. Der starke Patrick Keri sorgte auf der rechten Seite immer wieder für Gefahr, doch seine Flanken waren oft zu ungenau. Razvan Rivis schloss kurz vor der Pause ein Solo mit einem Schuss aus 16 Metern ab, doch auch dieses Mal kann Maier halten. Beim Stande von 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Der beste Mann auf dem Platz, Henry Oguti, bekam von Berat Uzun den Ball punktgenau im Strafraum serviert. Gegen den strammen Schuss ins rechte Eck war Maier machtlos und die Industriestädter führten hochverdient mit 1:0 (49.). Nur 60 Sekunden später hatte Uzun das 2:0 auf dem Fuß, doch Maier parierte mit einem Reflex zur Ecke. Eine Ecke des VfL in der 54. Minute verlängerte Oliver Weichhart per Kopf in Richtung des 2. Pfosten. Dort war Oguti zur Stelle, doch sein Kopfball traf nur das Außennetz. Von der SG Schönau kam zunächst in der Offensive wenig. In der Schlussphase wurde die bis dahin faire Partie etwas härter und Schiedsrichter Felix Waldmann (Waldtrudering) musste mit Verwarnungen gegen Marko Komes (VfL) und Kocic und Daniel Maier (SG) einschreiten. Wie aus dem Nichts hatten die Gäste in der 85. Minute doch noch die Riesenchance zum Ausgleich, doch Bozjak rettete mit einer Glanzparade gegen den Kopfball von Daniel Maier. In der Nachspielzeit gelang dem VfL dann doch noch das erlösende 2:0. Oguti spielte von der Mittellinie einen Zauberpass auf seinen Sturmpartner Rivis, der sich gegen einen Verteidiger durchsetzen konnte und im Strafraum eiskalt zum 2:0 traf.
Mit 24 Punkten beendet der VfL Waldkraiburg die Vorrunde der Bezirksliga. Wer hätte damit gerechnet als man zu Saisonbeginn nach 5 absolvierten Spielen mit 3 Pünktchen das Ende der Tabelle zierte? Von den letzten 9 Spielen wurde nur ein einziges verloren. Die letzten 4 Spiele wurden allesamt gewonnen mit einem Torverhältnis von 8:1. Mit dieser beeindruckenden Bilanz geht man voller Selbstvertrauen in die Rückrunde. 4 Spiele stehen noch in diesem Kalenderjahr auf dem Programm, davon 3 gegen Teams die um den Abstieg kämpfen (Dorfen, Reichertsheim und Ottobrunn). Die unglaubliche Serie könnte also noch länger Bestand haben und der VfL darf in der Tabelle weiter nach oben schielen! Diese positive Entwicklung sollte eigentlich mehr als 80 Zuschauer zu den Heimspielen locken!

VfL Waldkraiburg: Bozjak - Stuiber, Keri (ab 66.), Oguti, Karatepe, Altmer (ab 46. Lata), Komes, Weichhart, Uzun, Rivis, Akdemir.

SG Schönau: Maier C. – Klaus, Widl, Weinbuch (ab 75. Lochner), Hölzl, Burger, Kocic, Maier D., Wessels, Althaus (ab 70. Meyer), Herdecke.

Tore: 1:0 Oguti (49.), 2:0 Rivis (90. + 2)

Schiedsrichter: Felix Waldmann (TSV Waldtrudering)

Zuschauer: 80

Schönau zu Gast im Jahnstadion

  • Glückwunsch zur Hochzeit! Franz Kamhuber befindet sich in den Flitterwochen und kann nicht mitspielen!

Zum Abschluss der Vorrunde der Bezirksliga Ost empfängt der VfL Waldkraiburg am Samstag um 14 Uhr im heimischen Jahnstadion die SG Schönau. Nach drei Siegen in Folge will Tom Steiger und sein Team auch gegen den Aufsteiger vom Königsee die Serie fortsetzen und einen weiteren Dreier einfahren.
Die Waldkraiburger müssen weiterhin auf Benjamin Hadzic verzichten, der sich im Spiel gegen Forstinning vor 2 Wochen verletzt hatte. Für den Kapitän wird weiterhin Birol Karatepe die Position in der Innenverteidigung einnehmen. Auf die Position des linken Außenverteidigers könnte Mert Lata zurückkehren. Late, der fast die gesamte Vorrunde mit Verletzungssorgen geplagt war, kam beim Sieg in Saaldorf zu einem Kurzeinsatz. Wahrscheinlich ist jedoch ein Platz auf der Auswechselbank für den jungen Türken, da die Alternativen Marko Komes und Bircan Altmer seit Wochen auf hohem Niveau spielen. Im Mittelfeld wird auch am Samstag der frisch vermählte Franz Kamhuber fehlen, der sich noch im Urlaub befindet. Für ihn wird Atakan Akdemir ins Spiel kommen. Mit seinem goldenen Treffer in Saaldorf, verbunden mit einer bärenstarken kämpferischen Leistung war dieser der Matchwinner im Berchtesgadener Land. Tom Steiger zieht zur Halbzeit der Saison ein sehr positives Fazit. „Wir haben am Anfang etwas Zeit benötigt um uns zu finden. Jetzt haben wir das richtige System gefunden und der Erfolg gibt uns recht.“
Ein Selbstläufer wird die Partie gegen die SG Schönau sicher nicht werden. Auch die Mannschaft von Trainer Thomas Meissner hat nach einem kleinen Durchhänger die letzten 3 Spiele gewinnen können. Vor allem der 4:1-Erfolg bei der SpVgg Haidhausen ließ die Konkurrenz aufhorchen! Nichtsdestotrotz sind die Industriestädter am Samstag der Favorit. Dass man mit einem Sieg an der SG Schönau in der Tabelle vorbeiziehen könnte, sollte für den VfL Motivation genug sein.