1. Mannschaft

Mit positivem Gefühl in die Winterpause

  • Urban Halozan ist der Regisseur im Mittelfeld der Waldkraiburger.

Am 19. Spieltag der Bezirksliga Saison 2019/20 empfängt der VfL Waldkraiburg den FC Aschheim im Jahnstadion. Im vorletzten Spiel vor der Winterpause, möchten die Industriestädter punkten, um mit einem positiven Gefühl in die fussballfreie Zeit zu gehen.

Aschheim steht mit aktuell 19 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz, was eine Abstiegsrelegation bedeuten würden. Fünf Siege, Vier Unentschieden und sieben Niederlagen stehen auf dem Konto der Münchner. Ähnlich wie beim VfL befindet sich der FC Aschheim aktuell in einer Negativserie. Der letzte Sieg am 12. Spieltag gegen Teisendorf liegt mittlerweile mehr als einen Monat zurück. Damit kommt die Mannschaft von Trainer Thomas Seethaler den Waldkraiburgern gerade recht. Der Krise der Waldkraiburger ist jedoch noch gravierender und spiegelt sich mit sieben Punkten nach 17 Spielen und dem letzten Tabellenplatz der Bezirksliga Ost wieder. Mit nur Elf geschossenen Toren hat die Mannschaft von Trainer Flaviu Githea mit Abstand den harmlosesten Angriff der Liga. Auch die 42 Gegentore sind der negative Höchstwert. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt mittlerweile bereits 12 Punkte was bedeutet, dass nur noch ein Wunder in der Rückrunde den Klassenerhalt bringen wird.

Mit einem Sieg im kommenden Heimspiel gegen Aschheim könnte sich der VfL seit dem zweiten Spieltag erstmals wieder belohnen. Für die Stimmung im Verein und das Überwintern wäre ein Sieg immens wichtig. Unter Druck stehen die Waldkraiburger aufgrund der Tabellensituation jedoch nur bedingt und können befreit aufspielen. Anstoß im Jahnstadion ist Samstag um 14 Uhr.

SV Saaldorf - VfL Waldkraiburg 2:0 (1:0)

Durststrecke des VfL hält weiter an - Auswärtsniederlage in Saaldorf

  • Thomas Weichselgartner sah kurz vor Spielende die Rote Karte und fehlt dem VfL in den nächsten Spielen.

Zweimal war es Johannes Hafner, der mit seinen Saisontoren vier und fünf die Hoffnungen des VfL Waldkraiburg zunichtemachte, sich vom Tabellenende etwas Luft zu verschaffen.
Die rote Laterne bleibt beim VfL, der nun mit fünf Punkten Rückstand auf den Vorletzten aus Ebersberg bitteren Zeiten entgegenblickt. Saaldorf verbessert sich hingegen auf Platz sechs. Eine halbe Stunde lang waren, abgesehen vom Führungstreffer der Saaldorfer, die Kräfteverhältnisse gleich verteilt. Mit einer 1:0-Führung für Saaldorf ging es in die Pause.

Der VfL wechselte früh, brachte in der 50. Minute Flavius Cuedan für Philipp Gohn und Luciano Liquiliqui für Lukas Perzlmaier. Doch die anderen waren am Ball: Saaldorf hätte nach 54 Minuten auf 2:0 erhöhen können. Doch die Gastgeber verschossen den Foulelfmeter. Es dauerte bis zur 79. Minute, ehe es erneut Johannes Hafner war, der das Tor zum 2:0-Endstand erzielte. Damit nicht genug, hagelte es noch einen Platzverweis für den VfL Waldkraiburg: Thomas Weichselgartner sah in der 84. Minute die Rote Karte.

Weiterhin wartet VfL-Coach Flaviu Githea auf das erste Erfolgserlebnis unter seiner Regie. Bis zur Winterpause sind noch zwei Gelegenheiten endlich etwas Zählbares zu holen. Am kommenden Samstag empfängt der VfL den FC Aschheim zum letzten Heimspiel im Jahr 2019, danach folgt das Gastspiel beim SV Baldham-Vaterstetten.

VfL Waldkraibur - TSV Teisendorf 1:2 (0:1)

Relegationsplatz in aussichtsloser Reichweite

  • Domen Bozjak verhinderte eine noch höhere Niederlage.

Am Samstagnachmittag verlor der VfL Waldkraiburg das Spiel gegen den TSV 1895 Teisendorf mit 1:2 und damit auch wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Nach einer schwachen Bezirksligapartie von beiden Mannschaften entschied lediglich ein Treffer über Sieg und Niederlage.

Von Beginn an merkte man die Verunsicherung der beiden Mannschaften im Spiel nach vorne. Im Duell zwischen den beiden letzten Mannschaften in der Tabelle, wollte keine der beiden Teams den ersten Fehler machen. In der 22. Minute war es aber soweit und Daniel Kцck traf vor 90 Zuschauern per Elfmeter zum 1:0 für den TSV 1895 Teisendorf. Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten fand das Spielgeschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab und war geprägt von Fehlpässen und Ballverlusten auf beiden Seiten.
In der Halbzeitpause änderte Flaviu Ghitea das Personal und brachte Alin Ionas und Flavius Cuedan mit einem Doppelwechsel für Luciano Liquiliqui und Ralf Buchhorn auf den Platz. Die beiden erfahrenen Rumänen sollten dem Spiel mehr Zug nach vorne geben. Kurz nach dem Seitenwechsel trug dieser Wechsel bereits Früchte. Thomas Weichselgartner war es, der in der 48. Minute den Ball im Tor des TSV Teisendorf unterbrachte. Trotz des Treffers, fehlten den Waldkraiburgern aber im Anschluss die Ideen im letzten Drittel, um gefährliche Torchancen zu kreieren. Die Waldkraiburger agierten oft mit langen Bällen, welche nur wenig Erfolg hatten. In der 75. Minute ein weiterer Rückschlag für den VfL. Teisendorf erhöhte auf 1:2 aus Waldkraiburger Sicht. In den letzten Spielminuten konnten sich die Waldkraiburger dann bei Domen Bozjak bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Letztlich mussten sich die Industriestädter dem TSV 1895 Teisendorf geschlagen geben.

Nach 16 absolvierten Begegnungen stehen die Waldkraiburger mit nur sieben Punkten weiter auf dem letzten Tabellenplatz. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt weiterhin zehn Punkte. Die zwei Siege und ein Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten für die restliche Saison nicht besonders beruhigend sind und auf Zeichen Abstieg stehen.

 

Aufstellung VfL: Bozjak, Stuiber, Komes, Halozan, Weichselgartner, Jusic, Plez, Buchhorn, Liquiliqui, Hadzic, Perzlmaier

 

Aufstellung Teisendorf: Brunold, Aicher, Fritzenwenger S., Fritzenwenger T., Stippel, Gasser, Köck, Freudenreich, Pöllner, Mitterauer

 

Tore: 0:1 Köck (22.), 1:1 Weichselgartner (48.), 1:2 Reiter (75.)

 

Zuschauer: 90

 

Schiedsrichter: Mersad Brcaninovic

Letzte Hoffnung für den VFL Waldkraiburg

  • Valentin Pinzarui absolvierte in dieser Saison bereits 10 Spiele über 90 Minuten.

Am 17. Spieltag der Bezirksliga Ost empfängt der VfL Waldkraiburg als Schlusslicht den TSV Teisendorf. Mit aktuell zwei Punkten Rückstand könnten die Waldkraiburger den TSV überholen. Teisendorf hat allerdings noch ein Spiel weniger.

Am Samstag steht für den VfL Waldkraiburg eine weitere Partie gegen einen direkten Konkurrenten um den Abstieg an. Sollte die Mannschaft von Trainer Flaviu Githea das Heimspiel gegen den TSV Teisendorf verlieren, würde der Abstand zwischen beiden Mannschaften auf fünf Punkte wachsen. Der momentane Abstand auf den Relegationsplatz ist bereits auf zehn Punkte gewachsen. Mit einem Sieg würde dieser zumindest gleichbleiben.
Teisendorf reist mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen nach Waldkraiburg. Einem Sieg gegen Dorfen und dem spielfreien Wochenende, folgte ein Unentschieden gegen Freilassing am letzten Spieltag. Die Waldkraiburger mussten sich ium ersten Spiel der Rückrunde mit 0:3 gegen Ebersberg geschlagen geben und sind nun seit dem zweiten Spieltag sieglos. Die Offensive des VfL ist die mit Abstand schwächste der Liga. Seit mittlerweile sechs Spielen ist der VfL ohne einen Torerfolg.

Das Hinspiel gewannen die Industriestädter mit 1:0 und können sich damit Hoffnungen auf den dritten Sieg der Saison machen. Anstoß im Jahnstadion ist am Samstag um 14 Uhr. kra

TSV Ebersberg - VfL Waldkraiburg 3:0 (1:0)

VfL auch in Ebersberg ohne Tore und Punkte

  • Edo Hadzic und seine Mannschaftskollegen verpassten erneut ein Erfolgserlebnis.

Zum Auftakt der Rückrunde der Bezirksliga Ost trat der Tabellenletzte VfL Waldkraiburg beim ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Ebersberg an.
Lange Zeit konnte man mit den Gastgebern mithalten, doch am Ende unterlag man klar mit 3:0 (1:0). Zum sechsten Mal in Folge blieb der VfL ohne eigenen Torerfolg. Schon der Auftakt der Partie war für die Waldkraiburger sehr unglücklich. Gleich die erst nennenswerte Offensivaktion des TSV endete mit dem 1:0.Nach einem schnell ausgeführten Freistoß schaltet Simon Eglseder am schnellsten, um kurvt Torwart Domen Bozjak und schob aus spitzem Winkel ein. In der 19. Spielminute fast das 2:0 für Ebersberg, doch Domen Bozjak reagiert herausragend. Ab der 30. Minute kommt der VfL besser ins Spiel und hatte durch Ralf Buchhorn in der 36. Minute die erste klare Torchance. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Lukas Perzlmaier die riesige Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Schuss ging um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

Beim Stand von 1:0 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie. Zunächst hatte Maximilian Volk kurz nach Wiederanpfiff die Chance zur Vorentscheidung, doch nach einem verunglückten Schuss von Dominik Schneider schob er den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Der VfL hatte wenig später die erneute Chance zum Ausgleich, doch Keeper Michael Pohn lenkte eine Schuss von Urban Halozan zur Ecke ab. Nach einer Stunde folgte die beste Phase der Waldkraiburger. Zuerst scheiterte Sebastian Jusic mit einem Schuss aus 15 Metern an der Querlatte (59.) und wenige Minuten brannte es erneut im Strafraum der Gastgeber lichterloh, als Pohn den Schuss von Jusic gerade noch zur Ecke lenkten konnte (65.)! Und so kam es wie es kommen musste: Nach Vorarbeit von Schneider über die linke Außenbahn vollendete Maxi Volk im Zentrum zum 2:0. Die Gäste gaben sich trotz des zweiten Gegentreffer nicht auf und hatten durch Hermann Plez in der 83. Minute die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. In der Schlussminute war es dann erneut Volk der aus abseitsverdächtiger Position den Endstand von 3:0 herstellte.

Nach nunmehr 13 Spielen in Folge ohne Sieg stehen die Zeichen beim VfL auf einen Abstieg in die Kreisliga nach 20 Jahren Zugehörigkeit in der Bezirksliga Ost. 10 Punkte beträgt bereits der Rückstand auf den Relegationsplatz. Einzig ein Sieg am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den Vorletzten TSV Teisendorf könnte die Hoffnung auf den Klassenerhalt bewahren.

VfL Waldkraiburg: Bozjak - Swoboda, Stuiber, Hadzic, Halozan , Jusic, Weichselgartner, Plez, Pinzariu, Buchhorn (ab 73. Liquiliqui), Perzlmaier. Tore: 1:0 Eglseder (12.), 2:0 Volk (70.), 3:0 Volk (90.)

Schiedsrichter: Etienne Fromme (FC Neufahrn)

Zuschauer: 100

Schicksalsspiel für den VfL

  • Lucas Block ist nach langer Pause am Samstag wieder im Kader

Die Vorrunde der Bezirksligasaison 2019/20 ist beendet. Nach der Niederlage am vergangenen Samstag beim TSV Bad Endorf (0:2) bleibt der VfL Waldkraiburg weiterhin Schlusslicht in der Tabelle. Am heutigen Samstag beginnt mit dem 16. Spieltag die Rückrunde. Dabei tritt die Mannschaft von Trainer Flaviu Ghitea beim TSV Ebersberg an. Anpfiff im Waldsportpark ist um 15.30 Uhr.

An das Hinspiel zum Saisonauftakt hat man auf Seiten der Industriestädter noch gute Erinnerungen. Mit 2:1 gelang der stark verjüngten VfL-Truppe überraschend ein Sieg und die Welt war zu diesem Zeitpunkt noch in Ordnung. Heute stehen beide Mannschaften am Tabellenende und kämpfen um den Klassenerhalt. Die Ebersberger liegen mit 9 Punkten nur 2 Zähler vor den Waldkraiburgern und haben auf den Relegationsplatz bereits 5 Punkte Rückstand. Zwar ist für beide Mannschaften ein Sieg immens wichtig, doch für den VfL wäre eine Niederlage ein herber Schicksalsschlag. Der Klassenerhalt wäre dann wohl nur noch theoretisch möglich.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist die Rückkehr von Lucas Block ins Mannschaftstraining Anfang dieser Woche. Der Shootingstar der vergangenen Saison musste wegen Leistenbeschwerden seit dem Auswärtsspiel in Dorfen am 17. August pausieren. Am Samstag ist aber vorerst ein Platz auf der Auswechselbank für den 20-Jährigen wahrscheinlich.

Das größte Manko bei den Waldkraiburgern ist jedoch die Offensive. In den letzten 5 Ligaspielen gelang nicht ein einziger Treffer und mit nur 10 Toren aus 14 Spielen stellt man das ungefährlichste Team der Bezirksliga. Bester Torjäger mit 3 Saisontreffern ist der immer unermüdlich kämpfende Lukas Perzlmaier, doch ihm fehlt ein adäquater Sturmpartner. Alin Ionas, der als Ersatz für den abgewanderten Toptorjäger aus der Vorsaison, Razvan Rivis, im Sommer gekommen war, konnte die hohen Erwartungen die in ihn gesetzt wurden bisher nicht erfüllen. Mit Henry Oguti ist nach Kreuzbandriss frühestens in der Frühjahresrunde wieder zu rechnen und auch Musa Keita fällt weiterhin verletzt aus. Bleibt also das Prinzip Hoffnung, dass in Ebersberg die Hintermannschaft gut verteidigt und mit ein wenig Glück vorne endlich wieder ein Treffer gelingt!

TSV Bad Endorf - VfL Waldkraiburg 2:0 (0:0)

VfL weiter in der Krise

  • Domen Bozjak konnte in der ersten Halbzeit einen Elfmeter halten.

Die Vorrunde der Saison 2019/20 in der Bezirksliga Ost ist beendet und der VfL rangiert in der Tabelle auf dem letzten Platz. Auch beim TSV Bad Endorf war für die Waldkraiburger nichts zu holen. Am Ende unterlag man verdient mit 0:2 (0:0).
Trainer Flaviu Ghitea musste zu den zahlreichen verletzten Leistungsträgern in der Kurstadt auch auf seine beiden rumänischen Landsleute Flavius Cuedan (aus privaten Gründen in Rumänien) und Alin Ionas (Trainingsrückstand) verzichten. Dafür war nach langer Verletzungspause Thomas Weichselgartner wieder in der Startelf zu finden. In der ersten Halbzeit beschränkten sich die Gäste in erster Linie darauf das 0:0 zu halten. Zwar hatte der TSV deutlich mehr Ballbesitz und war in den ersten 30 Minuten absolut tonangebend, doch klare Torchancen wusste die konzentrierte Hintermannschaft des VfL zu verhindern. Nach einer halben Stunde kamen die Waldkraiburger zur ersten Torchance, als ein Freistoß aus vielversprechender Position von der Mauer zur Ecke abgewehrt werden konnte. In der 39. Minute foulte Thomas Weichselgartner Stürmer Maximilian Hainzl an der Strafraumgrenze. Zum Entsetzen des VfL-Anhangs zeigte Schiedsrichter Leonhard Winkler auf den Elfmeterpunkt. Andreas Garhammer trat an, scheiterte aber herausragend reagierenden Torwart Domen Bozjak. So blieb es weiter beim 0:0. Nur 120 Sekunden später wurde Philip Gohn im Endorfer Strafraum zu Fall gebracht, doch der Schiedsrichter verweigerte den Pfiff. Kurz vor der Pause hatte Lukas Perzlmaier nach toller Vorarbeit von Kapitän Sebastian Jusic die Riesenchance zur Führung für die Industriestädter, doch seine Direktabnahme aus 7 Metern verfehlte das Tor nur um ein paar Zentimeter.
In der 2. Halbzeit erwischten die Gastgeber einen Traumstart. Gleich der erste Angriff führte in der 51. Minute zum 1:0. Auf der linken Außenbahn setzte sich Julian Mayer gegen Philip Gohn durch und flankte präzise in den Strafraum. Dort war Aaron Stillfried am Elfmeterpunkt sträflich frei und verwandelte sicher per Kopf zur Führung der Hausherren. Nach einer Stunde vergab Christian Heinl die Vorentscheidung. Nach einer Flanke von rechts traf Heinl am 2. Pfosten aus kurzer Distanz nur neben das Tor. Der VfL versuchte noch einmal alles. Nach einer Ecke von Weichselgartner hatte Benjamin Schlesinger per Kopfball die beste Chance zum Ausgleich, doch der Ball ging knapp über das Tor (70.). Statt des Ausgleichs fiel im Gegenzug der zweite Treffer der Endorfer. Eine verunglückte Rückgabe von Hermann Plez zu Torwart Bozjak nimmt Maximilian Hainzl dankend an und verwandelte sicher zum 2:0. Bis zum Schlusspfiff versuchten die Waldkraiburger alles um zum Anschlusstreffer zu kommen, doch besonders in der Offensive fehlt es an Durchschlagskraft.
Mit nur 10 Treffern in 14 Spielen stellt der VfL die schwächste Offensive der gesamten Liga. In den letzten 5 Spielen konnten die Waldkraiburger nicht einen einzigen Treffer erzielen! Zum Start in die Rückrunde geht es nun gegen den TSV Ebersberg (13. Platz mit 9 Punkten) und den TSV Teisendorf (14. Platz mit 8 Punkten), gegen die man zu Saisonbeginn die bisher einzigen Siege einfahren konnte. In diesen Partien muss dem VfL endlich die Wende gelingen, will man nicht schon frühzeitig mit der Planung für die Kreisliga beginnen.

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Stuiber, E. Hadzic, Plez (ab 74. Komes), Gohn (ab 65. Buchhorn), Halozan, Schlesinger, Weichselgartner, Pinzariu, Jusic (ab 83. Gilser), Perzlmaier.

Tore: 1:0 Stillfried (51.), 2:0 Hainzl (71.)

SR: Leonhard Winkler (SV Mammendorf)

Zuschauer: 150

VfL Waldkraiburg - SVN München 0:1 (0:0)

  • Zweikampf zwischen dem Torschützen Furkan Birinci SVN München (blau) und Benjamin Schlesinger VfL Waldkraiburg (rot)

Am 14. Spieltag empfing der VfL Waldkraiburg den Liganeuling SVN München im Jahnstadion. Die 50 Zuschauer sahen eine Bezirksligapartie mit insgesamt wenigen Torraumszenen, welche der VfL Waldkraiburg am Ende mit 0:1 verlor.
Die Niederlage am letzten Spieltag in Bruckmühl konnten die Waldkraiburger dahingehend noch verkraften, dass der Aufsteiger aktuell eine sehr gute Saison spielt und auf dem zweiten Platz der Bezirksliga stand. In der Begegnung gegen den SVN München am Samstag vor heimischem Publikum, konnte im Vorhinein aber kein klarer Favorit ausgemacht werden. Im ersten Durchgang kam der VfL besser ins Spiel. Die erste Chance gehörte Markus Swoboda, der eine Flanke am an der Strafraumkannte per Direktabnahme aufs Tor brachte. Sein Schuss konnte der SVN-Keeper gerade noch entschärfen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Münchner zwei große Chancen. Erst konnte Benjamin Schlesinger einen Kullerball auf der Linie klären, ehe Domen Bozjak einen Weitschuss gerade noch an die Querlatte lenkte. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Durchgang begann das Spiel ähnlich wie in Hälfte eins. Keine der beiden Mannschaften konnte das Spiel dominieren und somit fand das Spielgeschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab. In der 67. Minute geriet der VfL in Rückstand. Nach einem Querschläger in der Abwehr des VfL nahm Furkan Birinci den Ball und knallte in links unten ins Eck. Nach dem Rückstand versuchte der VfL mit langen Bällen das Mittelfeld schnell zu überbrücken. War aber am heutigen Tag zu ungefährlich vor dem gegnerischen Tor. Wie schon im Verlauf der ganzen Saison war der Angriff der Waldkraiburger zu ungefährlich. 

Damit verlor der VfL bereits zum elften Mal in dieser Saison, was den 14. Tabellenplatz bedeutet. Sollte der TSV Teisendorf am Sonntag in Dorfen gewinnen, würden die Waldkraiburger sogar auf den letzten Platz zurückfallen. Am nächsten Wochenende reist die Mannschaft zum TSV Bad Endorf, der den ESV Freilassing mit 1:0 bezwingen konnte. Anstoß in Bad Aibling ist am Samstag um 14 Uhr. 

 

Aufstellung VfL: Bozjak, Stuiber, Plez, Halozan, Jusic, Ionas, Swoboda, Pinzariu, Schlesinger, Hadzic, Perzlmaier

 

Aufstellung SVN München: Hohenberger, Sagiroglu, Aynaci E., Napel, Kawai, Aynaci A., Tokdemir, Alper, Vourtsis, Gerhartsreiter, Scheffler

Tore: 0:1 Birinci (67.)

 

Zuschauer: 50

VfL will zurück in die Erfolgsspur

  • Raimund Stuiber ist ein wichtiger Pfeiler in der Defensive des VfL Waldkraiburg.

Bei seinem ersten Spiel als neuer Trainer, ging Flaviu Githea mit beim SV Bruckmühl am vergangenen Wochenende leer aus. Am kommenden Wochenende empfangen die Waldkraiburger den SVN München und wollen den dritten Sieg der Saison einfahren.

Die Münchner stehen mit aktuell 18 Punkten nach zwölf Spielen auf dem siebten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Florian Lanz ist seit mittlerweile sechs Spielen ungeschlagen und überzeugte in den vergangenen Wochen mit Siegen gegen Dorfen und Baldham. Am letzten Spieltag nahm der SVN einen Punkt aus Freilassing mit nach Hause. In den vergangenen Jahren spielte der SVN München in der Bezirksliga Süd und belegte dort Platz vier in der Saison 2017/18 und Platz zwei in der vergangenen Spielzeit. Damit wartet auf den VfL eine solide Bezirksligamannschaft, welche sich mit der Erfolgsserie in den letzten Spielen in der Bezirksliga Ost gefunden hat. Die Industriestädter warten bereits seit dem zweiten Spieltag auf einen Sieg. Dem Unentschieden im letzten Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des TSV Buchbach, folgte erneut eine Niederlage am vergangenen Sonntag in Bruckmühl. Mit nur sieben Punkten aus zwölf Spielen belegen die Waldkraiburger aktuell den vorletzten Tabellenplatz. Der Abstand zum Relegationsplatz 14 beträgt mittlerweile sieben Punkte.

Damit ist die Mannschaft von Trainer Githea zum Punkten verpflichtet, um den Anschluß nicht noch größer werden zu lassen. Der 47-jährige gebürtige Rumäne, trainiert die Mannschaft nun seit zwei Wochen und möchte gegen den Liganeuling SVN München seinen ersten Sieg als neuer Cheftrainer des VfL Waldkraiburg einfahren. Anstoß im Jahnstadion ist am Samstag um 14 Uhr. 

SV Bruckmühl - VfL Waldkraiburg 3:0 (1:0)

  • Flavius Cuedan hatte die Chance zum Anschlusstreffer, blieb aber erfolglos.

Am 13. Spieltag reiste der VfL Waldkraiburg mit seinem neuen Trainer Flavia Githea zum zweitplatzierten der Bezirksliga Ost, dem SV Bruckmühl. Der VfL konnte dem dem Aufsteiger nicht viel entgegensetzen und verlor das Spiel vor 100 Zuschauern mit 0:3.
Nach dem Punkt am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Buchbach, wollte die Mannschaft nach dem Trainerwechsel zurück in die Erfolgsspur finden.

In der ersten halben Stunde konnten die Waldkraiburger das Spiel ausgeglichen gestalten. Die größte Chance für die Industriestädter hatte Alin Ionas, als er nach nach einem Fehler des SV Bruckmühl alleine auf den Torwart zu lief. Dieser konnte aber parieren. Im Anschluß erhöhte der SV Bruckmühl den Druck und übernahm zunehmend das Spielgeschehen. Für den Führungstreffer des Heimteams sorgte in der 30. Spielminute Maximilian Gürtler. Ohne dass sich am Stand noch etwas geändert hatte, verabschiedeten sich beide Mannschaften zur Pause in die Kabinen. Die erste erfolgreiche Aktion nach dem Seitenwechsel gelang wieder den Hausherren. In der 54. Minute erhöhte Bruckmühl durch Daniel Kobl zum 2:0. Die endgültige Entscheidung fiel in der 67. Minuten, als Anian Folger das 3:0 erzielte. Die Chance zum Anschlusstreffer für den VfL Waldkraiburger hatte in der 84. Minuten dann noch Flavius Cuedan. Sein Schuss ging nur knapp am Tor vorbei. Am Schluss musste sich der VfL Waldkraiburg auf gegnerischem Platz geschlagen geben. 

Der VfL Waldkraiburg befindet sich nach der deutlichen Niederlage gegen den SV Bruckmьhl weiter im Abstiegssog. Die Offensive des VfL Waldkraiburg zeigt sich bislang äußerst abschlussschwach – zehn geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar. Der Gast bleibt auch die defensivschwächste Mannschaft der Bezirksliga Ost. Der neue Trainer des VfL, Flaviu Githea hat in den nächsten Wochen eine schwere Aufgabe vor sich. Im nächsten Heimspiel wird sich zeigen, wie schnell der 47-Jährige es schafft, die Mannschaft zurück in die Erfolgsspur zu bringen. 

 

Aufstellung VfL: Bozjak, Stuiber, Gohn, Halozan, Jusic, Ionas, Pinzariu, Schlesinger, Cuedan, Hadzic, Perzlmaier

 

Aufstellung Bruckmühl: Stiglmeir, Hollerauer, Mühlhamer, Keller, Stannek, Kobl, Kunze, Gürtler, Euler, Kunze, Peetz

Tore: 1:0 Gürtler (30.), 2:0 Kobl (54.), 3:0 Folger (67.)

 

Zuschauer: 100