1. Mannschaft

VfL zu Gast in Ebersberg

  • Raimi Stuiber spielt seit Wochen auf hohem Niveau!

Der VfL Waldkraiburg tritt am 11. Spieltag der Bezirksliga Ost am späten Sonntagabend beim TSV Ebersberg an. Anpfiff Waldsportpark ist erst um 18 Uhr.
Nach der Heimniederlage gegen Aufsteiger Haidhausen ist der VfL in der Tabelle wieder in die Abstiegsregion gerutscht. Mit 11 Punkten belegt man derzeit den Relegationsplatz 13. In dieser Saison ist die Liga jedoch recht ausgeglichen. Bis zum SV Saaldorf auf Rang 5 beträgt der Rückstand nur 4 Punkte. Trainer Tom Steiger ist zuversichtlich auch in Ebersberg etwas Zählbares mitzunehmen. Bis auf den gesperrten Berat Uzun und dem angeschlagenen Verteidiger Mert Lata hat Steiger alle Mann an Bord. Ob Domen Bozjak für seinen Stellvertreter „Hexer“ Tobias Neumann ins Tor des VfL zurückkehren wird war vor dem Abschlusstraining noch unklar. Vielleicht ist der Slowene ja auch wieder als Feldspieler, wie schon gegen Haidhausen, auf der Ersatzbank eine Option.
Der TSV Ebersberg war gut in die Saison gestartet. An den ersten 5 Spieltagen gab es nur eine einzige, knappe Niederlage gegen das Überraschungsteam aus Wasserburg (1:2). Von den restlichen 4 Spielen wurden 3 gewonnen und eines endete Unentschieden. Ab dem 6. Spieltag lief es dann nicht mehr so recht für das Team von Trainer Manfred Steppan. 2 empfindlichen Niederlagen, 2:5 zu Hause gegen den FC Finsing und 1:4 beim Kirchheimer SC, folgte ein knapper Heimsieg gegen Kolbermoor (1:0) und 2 Unentschieden gegen Haidhausen (1:1) und Forstinning (2:2). Mit 15 Zählern rangiert man zwar noch immer auf Platz 6, doch der Trend zeigt eindeutig nach unten. Mit einer engagierten Leistung wie zuletzt in Kolbermoor (4:2) oder in Finsing (1:1) sollte für die Industriestädter auch in Ebersberg wieder etwas drin sein!

VfL Waldkraiburg - SpVgg Haidhausen 1:2 (1:1)

VfL verliert zu Hause gegen Haidhausen

  • Der Siegtreffer von Haidhausen ist für Tobi Neumann unhaltbar

Vor nur knapp 100 Zuschauern bei widrigen Witterungsbedingungen verlor der VfL Waldkraiburg sein Heimspiel am Samstag gegen die SpVgg Haidhausen mit 1:2 (1:1). Obwohl der Siegtreffer erst in der Schlussphase der Partie fiel, geht der Sieg der Gäste in Ordnung.
VfL-Trainer Tom Steiger musste kurz vor dem Spiel seine Viererkette umbauen, da sich Mert Lata beim Aufwärmen verletzte. Für ihn kam Edwin Hadzic zu seinem Startelfdebut. Das Spiel begann für die Hausherren optimal. Mit der ersten Offensivaktion erzielte Henry Oguti nach einer Ecke von Razvan Rivis per Kopf das frühe 1:0 (8.). Schon 5 Minuten später hatte Rivis das 2:0 auf dem Fuß. Nach einer verunglückten Kopfballabwehr der Gäste kam Rivis aus 12 Metern frei zum Abschluss, doch er verfehlte das Tor nur um Zentimeter. In der Folge legte die SpVgg Haidhausen die Anfangsnervosität ab und kam schnell zum Ausgleich. Der flinke Lassana Boubacar enteilte Edwin Hadzic nach einem Steilpass und lief alleine auf Torwart Tobias Neumann, der den Vorzug vor Stammkeeper Domen Bozjak erhielt, zu. Gegen den präzisen Flachschuss ins linke Eck zum 1:1 war Neumann machtlos. In der Folge verflachte die Partie zunehmend. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gab es aufregende Szenen. In der 42. Minute setzte sich Maruan Saber Emin auf der rechten Außenbahn durch und flankte von der Grundlinie in den Strafraum. Glück für den VfL dass kein Gegner das kurzzeitige Chaos vor dem Tor von Neumann ausnutzen konnte. Nur 60 Sekunden später hatte Benny Hadzic nach einer Ecke von Rivis die erneute Führung auf dem Fuß, doch der Kapitän des VfL braucht ein paar Sekunden zu lange um den Ball allein vor dem Tor zu kontrollieren. Beim Stande von 1:1 wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Wechsel übernahm der Aufsteiger aus der Münchener Vorstadt mehr und mehr das Kommando. In der 55. Minute brachte es Boubacar fertig, aus 2 Metern am leeren Tor vorbei zu schießen! Vom VfL kam in der Offensive nur noch wenig. Die größte Chance hatte Atakan Akdemir in der 65. Minute. Sein Schuss aus gut 20 Metern Entfernung traf aber nur die Latte. Ab der 70. Minute hatten die Haidhausener zahlreiche 100 %ige Möglichkeiten in Führung zu gehen. Hlpfinger traf in der 71. Minute aus 20 Metern nur die Querlatte. Der eingewechselte Selcuk Altug fand freistehend in Neumann seinen Meister (78.). Nur 2 Minuten später brachte es Toni Rauch fertig aus 10 Metern alleine vor dem Tor daneben zu schießen. Die Waldkraiburger waren mit dem Spielstand von 1:1 sehr gut bedient. Trainer Steiger brachte in der 84. Minute dann doch noch den zuletzt gesperrten Torwart Bozjak, allerdings mangels Alternativen als Feldspieler für Oliver Weichhart. Die Haidhausener brauchten dann die Unterstützung des ansonsten gut leitenden Schiedsrichters Johannes Angele (München) um zum Erfolg zu kommen. Nach einem Zweikampf im Mittelfeld lässt sich Toni Rauch zu einer Tätlichkeit gegen Benny Hadzic hinreißen, der an der Mittellinie liegen blieb. Alle haben es gesehen, nur die Unparteiischen nicht. Das Spiel lief weiter und Gegenzug konnte nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Daniel Höpfinger trat den Freistoß und traf unhaltbar für „Hexer“ Neumann genau in den Winkel zum 1:2 Endstand. In der Nachspielzeit wurde es auf und neben dem Platz noch einmal hektisch. Nach einer Tätlichkeit von Cesar Marmolejo Quique (Haidhausen) sah Dieser vom Schiedsrichter die rote Karte. Die Rudelbildung nach dem Schlusspfiff zwischen Spielern, Trainern und Betreuern beider Mannschafen konnte vom Ordnungspersonal schnell unterbunden werden.
Nach 4 Spielen ohne Niederlage verliert der VfL Waldkraiburg wieder einmal. Auch wenn der Siegtreffer der Gäste erst spät fiel und mit einem faden Beigeschmack aufgrund der Fehlentscheidung der Schiedsrichter zu Stande kam, geht der Sieg der Gäste, durch die überlegene zweite Halbzeit, vollauf in Ordnung.

VfL Waldkraiburg: Neumann - Stuiber, Hadzic B., Oguti, Karatepe, Kamhuber (ab 72. Stadlmayr), Hadzic E. (ab 64. Altmer), Komes, Weichhart (ab 84. Bozjak), Rivis, Akdemir.

SpVgg Haidhausen: Ünver – Schneider, Neumann, Höpfinger, Scialdone, Saber Emin (ab 78. Acquaviti), Rauch, Quique, Hassan, De Marco, Boubacar (ab 67. Altug).

Tore: 1:0 Oguti (8.), 1:1 Boubacar (18.), 1:2 Höpfinger (86.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Quique (90.)

Schiedsrichter: Johannes Angele (München)

Zuschauer: 100

VfL will Erfolgsserie fortsetzen

  • Domen Bozjak kehrt nach 4 Spielen Sperre zurück!

Am Samstag empfängt der VfL Waldkraiburg am 10. Spieltag der Bezirksliga Ost die SpVgg 1906 Haidhausen im Jahnstadion. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr. Die Heimelf hat seit 4 Spielen nicht mehr verloren (2 Siege, 2 Unentschieden) und will diese Serie weiter fortsetzen.
Durch den Sieg in Kolbermoor am vergangenen Wochenende hat sich der VfL in der Tabelle auf Platz 9 verbessert. Auf den ersten Abstiegsplatz beträgt der Vorsprung allerdings nur 2 Punkte. Kein Grund also, sich auf dem Erfolg auszuruhen. In der Fairplay-Tabelle der Bezirksliga liegen die Waldkraiburger hingegen abgeschlagen auf dem 16. und somit letztem Platz. 4 gelb-rote und 2 rote Karten, verbunden mit zahlreichen gelben Karten sind in der Liga absolute „Spitze“. Im Schnitt beendet der VfL mehr als jedes zweite Spiel in Unterzahl! In diesem Bereich besteht also noch großes Verbesserungspotential. Mit der spielerischen Entwicklung und der kämpferischen Einstellung seines Teams kann Trainer Tom Steiger absolut zufrieden sein. Mit Berat Uzun, Marko Komes, Leon Gillhuber und Ferhat Kocak ist es den Industriestädtern auch gelungen vier Nachwuchsspieler in den Bezirksligakader einzubauen und zu regelmäßigen Eisatzzeiten zu verhelfen. Nach knapp einem Drittel der Saison sieht die Bilanz nach schwachem Start zur Freude der Abteilungsleitung sehr positiv aus. Nach dem Abgang von 3 Leistungsträgern im Sommer war damit nicht unbedingt so schnell zu rechnen. Einen großen Anteil daran hat natürlich das Trainerteam um Tom Steiger, Co-Trainer Anton Weichhart und TW-Trainer Rainer Fleischer. Gegen Haidhausen kehrt nach 4 Spielen Sperre Torwart Domen Bozjak voraussichtlich wieder auf seinen Stammplatz zurück. Sein Ersatzmann „Hexer“ Tobias Neumann, kassierte in den absolvierten Partien nur 4 Gegentore und der VfL blieb dabei ungeschlagen. Es ist nicht auszuschließen, dass Steiger dem Reservekeeper nach seinen starken Auftritten noch weiter das Vertrauen schenkt.
Die SpVgg Haidhausen liegt als Aufsteiger in der Tabelle mit 13 Punkten zwei Zähler vor dem VfL Waldkraiburg. Das letzte Auswärtsspiel gewann die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Bracher beim SV DJK Kolbermoor mit sage und schreibe 7:2 Toren! Den Schwung aus dieser Partie konnte man allerdings nicht in die darauffolgenden zwei Heimspiele mitnehmen. Gegen den VfB Forstinning unterlag man unglücklich mit 1:2 und gegen den TSV Ebersberg gelang am letzten Sonntag nur ein 1:1-Unentschieden. In Waldkraiburg wollen die Münchener Vorstädter wieder zurück in die Spur finden. Die Gastgeber wiederum wollen durch einen weiteren Sieg in der Tabelle an Haidhausen vorbeiziehen und den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen.

SV DJK Kolbermoor - VfL Waldkraiburg 2:4 (1:1)

VfL Waldkraiburg trotz doppelter Unterzahl erfolgreich

  • Berat Uzun erzielte den dritten Treffer des VfL und musste wenig später mit "Rot" vom Platz.

feu - In einer hart umkämpften Partie der Bezirksliga Ost gewannen die Fußballer des VfL Waldkraiburg am Freitagabend vor 100 Zuschauern glücklich, aber verdient, mit 4:2 (1:1) gegen den SV Kolbermoor.

Wieder einmal machten sich die Industriestädter das Leben unnötig selbst durch eine rote und eine gelb-rote Karte schwer. Sieben Jahre lag der letzte Auswärtssieg des VfL beim SV Kolbermoor zurück. Trainer Tom Steiger und seine Mannschaft gingen deshalb hochmotiviert in die Begegnung. Bereits nach 10. Minuten hatten die Gäste das erste Mal Grund zum Jubeln. Birol Karatepe verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern per Aufsetzer zum 1:0 für den VfL. Torwart Mateij Bozic, der für den gesperrten Keeper Mihajlo Markovic im Kasten stand, war machtlos. Durch den Gegentreffer schienen die Hausherren aufgewacht zu sein. Nur 3 Minuten nach dem 0:1 hat der VfL Glück als Mert Lata, der nach seiner Verletzungspause in die Startelf zurückgekehrt war, einen Schuss von Almin Hankic auf der Linie klären konnte. In der 18. Minute jubelten die Kolbermoorer Fans über den vermeintlichen Ausgleich, doch Torschütze Anel Salihbasic stand knapp im Abseits. In der 22. Minute war es dann doch soweit. Die VfL-Abwehr konnte ein Zuspiel von Egehan Caner nicht klären und Hankic hatte keine Mühe zum 1:1 einzuschieben. Die Partie wurde nun etwas hektischer und der gut leitende Schiedsrichter Anes Hadziabdic (Miesbach) versuchte früh mit gelben Karten für Ruhe zu sorgen. Bis zur Pause war Kolbermoor die spielbestimmende Mannschaft, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen.

Im zweiten Durchgang erwischte der VfL den besseren Start. Zunächst könnte Torwart Bozic einen Schuss von Razvan Rivis zur Ecke fausten (50.). Nur 4 Minuten später war er machtlos als Henry Oguti eine Kopfballverlängerung von Karatepe im Strafraum annehmen und zur erneuten Führung der Gäste verwandeln konnte. Keine 10 Minuten später schickte der Schiedsrichter Oguti mit Gelb-Rot vom Platz und keiner weiß warum! Es sollte aber die einzige Fehlentscheidung des Unparteiischen bleiben. Trotz Unterzahl blieben die Waldkraiburger effektiver als die Gastgeber. Der gerade eingewechselte Berat Uzun markierte nach einer schönen Einzelleistung mit einem trockenen Schuss ins linke Eck das 3:1 (70.)! Wieder dauerte es nicht lange und der Torschütze flog vom Platz. Nach einem groben Foul von hinten sah der übermotivierte Uzun zurecht die rote Karte! Jetzt wurde es nochmal eng für die Industriestädter. Mit 2 Mann weniger kassierte Torwart Tobias Neumann durch einen abgefälschten Schuss des ebenfalls eingewechselten Nadil Buljubasic den Anschlusstreffer zum 2:3 (84.). Der SV DJK warf nun noch einmal alles nach Vorne um zum Ausgleich zu kommen, doch der VfL-Abwehrriegel hielt stand. In der Nachspielzeit erlöste der nächste Joker die Gäste. Manuel Stadlmayr, der nach langer Verletzungspause wieder zum Kader gehörte und in der 90. Minute für Rivis ins Spiel kam, köpfte in der Nachspielzeit zum 2:4 Endstand. Doch nicht nur die Gäste aus Waldkraiburg waren erleichtert. Auch Schiedsrichter Hadziabdic, der mit insgesamt. 11 gelben Karten, 1 x Rot und 1 x Gelb-Rot, alle Hände voll zu tun hatte, war froh als er das ruppige Spiel endlich beenden durfte. Mit diesem "historischen" Sieg setz der VfL seine Serie vorn nunmehr 4 Spielen ohne Niederlage fort. In der Tabelle der Bezirksliga Ost zog man am SV Kolbermoor vorbei und belegt nun einen Platz im Mittelfeld.

VfL Waldkraiburg: Neumann - Lata, Stuiber, Kocak (ab 67. Uzun), Keri, Oguti, Karatepe, Komes, Weichhart, Rivis (ab 90. Stadlmayr), Akdemir.

TSV : Bozic - Ludwig (ab 69. Schonkost), Salihbasic, Fischer, Caner (ab 66. Buljubasic), Ratti, Hankic, Mück (ab 87. Guerrieri), Hotter, Peetz, Peter.

Tore: 0:1 Karatepe (10.), 1:1 Hankic (22.), 1:2 Oguti (54.), 1:3 Uzun (70.), 2:3 Buljubasic (84.), 2:4 Stadlmayr (90. + 2).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Oguti (63.), Rote Karte für Uzun (82.)

Schiedsrichter: Anes Hadziabdic (Miesbach)

Zuschauer: 100

VfL am Freitag in Kolbermoor

  • Tom Steiger und Toni Weichhart möchten in Kolbermoor gewinnen!

Am Freitag um 20 Uhr treffen auf der Sportanlage an der Turner Alm in Kolbermoor der heimische SV DJK und der VfL Waldkraiburg in der Bezirksligapartie des 9. Spieltags aufeinander. Die Gäste aus der Industriestadt sind seit 3 Spielen ungeschlagen und wollen den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen.
Der SV DJK Kolbermoor steckt nach einem starken Saisonstart (5 Spiele, 2 Siege, 3 Unentschieden) in einer Krise. Die letzten 3 Spiele wurden allesamt verloren. Bei der 2:7-Heimschlappe sah Stammtorwart Mihajlo Markovic schon früh die rote Karte und ist am Freitag ebenso gesperrt wie der Waldkraiburger Domen Bozjak. Am vergangenen Wochenende folgte eine unglückliche 1:0-Niederlage beim TSV Ebersberg. Mit 9 Punkten liegt man nur noch einen Zähler vor dem VfL.
Waldkraiburgs Trainer Tom Steiger war mit der Leistung seines Teams zuletzt sehr zufrieden. Lediglich die schwache Torausbeute verhinderte, dass man in Finsing und zu Hause gegen Kirchheim nicht zu einem Sieg kam. Die Personalsituation bei den Industriestädtern hat sich wieder etwas entspannt. Waren gegen Kirchheim noch Sebastian Jusic, Berat Uzun, Benjamin Hadzic, Manuel Stadlmayr und Franz Kamhuber verletzt, so kann Steiger am Freitag fast wieder aus dem Vollen schöpfen. Auch Birol Karatepe, der am Samstag in der Schlussphase vom Platz hinkte, hat seine Blessur überstanden und kann gegen Kolbermoor auflaufen. Auch Verteidiger Mert Lata, nach seinem Urlaub holte sich der 23-jährige Spielpraxis in der 2. Mannschaft, ist für einen Einsatz in der Startelf bereit. Den gesperrten Keeper Domen Bozjak ersetzt wieder „Hexer“ Tobias Neumann, der in den bisherigen 3 Spielen seiner Stellvertretung lediglich 2 Gegentreffer zugelassen hat und ein starker Rückhalt seiner Mannschaft war!
Die Vorzeichen für den VfL scheinen für Freitag positiv und ein Sieg erscheint möglich. Die Statistik der letzten Jahre spricht allerdings eindeutig für die Mannschaft von SV DJK-Trainer Nenad Grizelj. Es ist schon genau 5 Jahre her, als der VfL beim 2:2 im September 2012 das letzte Mal einen Punkt aus Kolbermoor mit nach Hause gebracht hat!

VfL Waldkraiburg - Kirchheimer SC 0:0 (0:0)

Gerechte Punkteteilung im Jahnstadion

  • "Hexer" Tobias Neumann hielt seinen Kasten sauber!

Nur knapp 80 Zuschauer fanden bei widrigen Witterungsverhältnissen am Samstag den Weg ins Waldkraiburger Jahnstadion. Trotz starken Regens bekamen diese eine hochklassige uns spannende Bezirksligapartie geboten, die am Ende torlos blieb. 
Beim VfL Waldkraiburg musste Trainer Tom Steiger einige Umstellungen vornehmen. Für den verletzten Kapitän Benny Hadzic rückte Birol Karatepe in die Innenverteidigung. Der zuletzt verletzte Makus Swoboda kehrte auf seine angestammte Position als rechter Außenverteidiger zurück. Patrick Keri, der Swoboda in den beiden vergangenen Partien dort vertreten hatte, rückte ins Mittelfeld auf die linke Außenbahn. Die erste Viertelstunde der Partie gehörte ausschließlich den Gästen. Bereits in der 2. Minute konnte sich Tobias Neumann, der den gesperrten Torwart Domen Bozjak vertrat, nach einem Freistoß von Noel Pfeiffer, mit einer Parade auszeichnen. In der 6. Minute konnte sich Michael Geier im Strafraum durchsetzen und wird von Raimund Stuiber zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter Benny Woock (St. Wolfgang) verweigerte den Kirchheimern jedoch den Elfmeterpfiff. In der 12. Minute hatte der VfL abermals Glück als ein Kopfball von Pfeiffer nach einer Ecke nur um Zentimeter über das Tor geht. Nach 15 Minuten fanden auch die Hausherren ins Spiel. Marko Komes konnte bei einem mustergültigen Konter in letzter Sekunde von SC-Verteidiger Philipp Maiberger im Strafraum gestört werden. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Razvan Rivis hatte nach einem Freistoß von Birol Karatepe die große Chance den VfL in Führung zu bringen, doch Torwart Franz war auf dem Posten (20.). Nur 120 Sekunden später setzte sich Patrick Keri auf seiner Seite. Seine Flanke köpfte Oliver Weichhart in aussichtsreicher Position neben das Tor. In der 35. Minute parierte „Hexer“ Tobias Neumann einen Schuss des völlig freistehenden Pfeiffer per Fußabwehr zur Ecke. Beim Stande von 0:0 wurden die Seiten gewechselt.
In der zweiten Spielhälfte waren klare Torchancen zunächst Mangelware. Die spielstarken Gäste aus Kirchheim kombinierten oft gefällig durchs Mittelfeld, doch die VfL-Hintermannschaft stand gewohnt sicher. Die Waldkraiburger versuchten ihr Glück mit langen Bällen und hätten in der 73. Minute fast Erfolg mit diesem Konzept. Patrick Keri setzte sich wieder auf der linken Außenbahn zum wiederholten Male durch, doch Maiberger verhinderte dessen Zuspiel von der Grundlinie auf den mitgelaufenen Rivis und klärte in höchster Not zur Ecke. 5 Minuten später forderten die Industriestädter einen Elfmeter, als Torwart Franz den schnellen und agilen Henry Oguti im Strafraum zu fallen brachte. Doch auch in dieser Situation blieb der Pfiff des gut leitenden Schiedsrichters aus. Kurz vor Spielende hatten die Gäste dann noch die Riesenmöglichkeit zum Sieg. Der eingewechselte De Brito Branco setzte zu einem Sololauf an, um kurvte im Strafraum auch noch Keeper Neumann und schoss aus spitzem Winkel auf das leere Tor. Youngster Marko Komes kratzte den Ball in letzter Sekunde von der Linie und sicherte dem VfL den Punkt. Karatepe prallte bei seinem Rettungsversuch mit dem Torpfosten zusammen und musste verletzt raus. Die letzten Minuten musste der VfL wieder einmal in Unterzahl zu Ende spielen, doch es blieb beim leistungsgerechten 0:0-Unentschieden.

VfL Waldkraiburg: Neumann – Swoboda (ab 46. Weichhart M.), Stuiber, Keri, Oguti, Karatepe, Weichhart O., Rivis, Komes, Gillhuber (ab 74. Kocak), Akdemir.

Kirchheimer SC: Franz – Maiberger, Karlin, Iliev (ab 80. Bindner), Martin, Geier, Sirch, Toy, Yunusov (ab 46. Flohrs), Pfeiffer, Schmöller (ab 60. Branco).

Schiedsrichter: Benny Woock (St. Wolfgang)

Tore: Fehlanzeige

Schwere Heimaufgabe für den VfL

  • Razvan Rivis kommt immer besser in Fahrt!

Am Samstag um 14 Uhr empfangen die Fußballer des VfL Waldkraiburg die Mannschaft des Kirchheimer SC im heimischen Jahnstadion. Nach dem Sieg gegen den SV Reichertsheim und dem Unentschieden beim FC Finsing wollen die Hausherren die kleine Erfolgsserie auch gegen die Münchener Vorstädter fortsetzen. Gegen den spielstarken KSC wird dies allerdings eine schwere Aufgabe.
VfL-Coach Tom Steiger muss noch weitere 2 Partien auf seinen Stammtorwart Domen Bozjak verzichten. Das Sportgericht verordnete dem Slowenen für seine rote Karte im Heimspiel gegen den SC Baldham-Vaterstetten (Unsportlichkeit) eine Sperre von 4 Pflichtspielen. Erst am 16. September im Heimspiel gegen die SpVgg Haidhausen kehrt er zurück auf den Platz. Doch Steiger ist wegen dieser Personalie nicht bange. Ersatzkeeper Tobias Neumann hat gegen Reichertsheim und Finsing nur jeweils einen Gegentreffer hinnehmen müssen, die beide unhaltbar waren. Da sieht die Statistik von Bozjak mit 13 Gegentoren in 5 Spielen wesentlich schlechter aus! Im Übrigen scheint Steiger nun seine Stammformation gefunden zu haben. Seit der Rückkehr zur Viererkette in der Abwehr und dem Einsatz der beiden Youngster Marko Komes und Leon Gillhuber ist der Erfolg nach Waldkraiburg zurückgekehrt. Es besteht wenig Veranlassung an dieser Aufstellung etwas zu ändern. Einzig in der Offensive klappt es noch nicht so wie es sich der Trainer vorstellt. „Wir belohnen uns für unsere starken Leistungen noch zu wenig“ so der VfL-Trainer nach dem Unentschieden in Finsing am vergangenen Sonntag. Razvan Rivis, der auf der rechten Außenbahn immer stärker wird, war in Finsing der Akteur mit den meisten Offensivaktionen. Seine präzisen Flanken wurden von seinen Nebenleuten im Strafraum allerdings nicht zu Zählbarem verwertet.
Der Kirchheimer SC hat nach 7 Spielen 11 Punkte auf dem Konto. Der Saisonstart für das Team von Spielertrainer Steven Toy war sehr vielversprechend. 2 Siege und 2 Unentschieden deuteten eine erfolgreiche Saison an. Doch 2 Niederlagen in Folge, zu Hause 1:2 gegen den SV Kolbermoor und 1:4 bei der SpVgg Haidhausen, holten den KSC auf den Boden der Tatsachen zurück. Vor einer Woche fand man beim 4:1-Heimerfolg gegen den TSV Ebersberg in die Erfolgsspur zurück. Der Tabellendritte der Vorsaison will auch in diesem Jahr wieder vorne mitspielen. Um den Anschluss nicht zu verlieren will man aus der Industriestadt 3 Punkte entführen. Vor genau 12 Monaten gewann der VfL im Jahnstadion gegen Kirchheim mit 2:1. Bei den Waldkraiburgern hätte sicher niemand etwas dagegen wenn es am Samstag nach 90 Minuten mit dem gleichen Ergebnis in die Kabinen geht.

FC Finsing - VfL Waldkraiburg 1:1 (0:0)

VfL holt einen Punkt in Unterzahl

  • Atakan Akdemir erzielte den hochverdienten Ausgleichstreffer!

Vor 150 Zuschauern im Sportpark Finsing holte der VfL den ersten Punkt in einem Auswärtsspiel in der laufenden Saison. Nach einem bärenstarken Auftritt dauerte es allerdings bis in die Nachspielzeit, ehe der Ausgleichstreffer für die Waldkraiburger fiel.
Trainer Tom Steiger ging mit der gleichen Aufstellung wie gegen den SV Reichertsheim in die Partie. Bereits in der ersten Spielminute hatte Benny Hadzic die Führung für die Gäste auf dem Fuß. Torwart Sebastian Lehmer ließ einen Schuss von Razvan Rivis abprallen, doch Hadzic brachte aus 2 Metern den Ball nicht schnell genug unter Kontrolle und Lehmer verhinderte im Nachfassen den Rückstand für sein Team. Tobias Neumann im Tor des VfL hatte in der 9. Spielminute das erste Mal die Möglichkeit sich auszuzeichnen. Der starke Finsinger Christian Rickhoff startete einen Sololauf und kam im Strafraum zum Abschluss, doch Neumann war auf dem Posten! In einer hart umkämpften ersten Halbzeit waren klare Torchancen zunächst Mangelware. Erst in der 40. Minute hatte Rivis die große Chance zum 1:0, doch sein Schuss traf nur den linken Torpfosten! Beim Spielstand von 0:0 wurden die Seiten gewechselt.
In der zweiten Halbzeit nahmen die Gäste aus Waldkraiburg das Heft in die Hand und dominierten Ball und Gegner. Ein einziges Mal war die Hintermannschaft zu weit aufgerückt was die Hausherren umgehend zu ihrem Vorteil nutzten. Einem Ballverlust des VfL in des Gegners Spielhälfte, folgte ein Steilpass auf Ritzhoff, der bis zur Grundlinie durchstartete. Raimund Stuiber konnte ihn nicht an der Flanke hindern und Florian Hölzl brauchte am langen Eck nur noch einzuschieben (54.). Die Industriestädter ließen sich durch den Rückstand aber nicht beirren. Vor allem Rivis wurde immer stärker und düpierte Seinen Gegner auf der rechten Außenbahn ein ums andere Mal. Seine präzisen Flanken fanden in Henry Oguti (61.), Birol Karatepe (64.) und Benny Hadzic (69.) dankbare Abnehmer im Strafraum des FC, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Als in der 88. Minute Marko Komes nach wiederholtem Foulspiel mit gelb-rot von Schiedsrichter Gaetano Andreisek (München) vom Platz gestellt wurde, schien die Partie gelaufen. Mit einer weiteren Parade nach einem Kopfball von Hölzl hielt Torwart Neumann den VfL weiter im Spiel. In der Nachspielzeit trat der eingewechselte Berat Uzun einen Freistoß von der Strafraumgrenze in die vielbeinige Mauer. Atakan Akdemir fasste sich ein Herz und hämmerte den Ball im Nachschuss aus 25 Metern zum hochverdienten 1:1 ins Netz. Fast wäre der Aufsteiger Finsing aber doch noch als Sieger vom Platz gegangen. Unmittelbar nach dem Anstoß setzte Thomas Bonnet zu einem Solo an und kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Neumann und seine Vorderleute haben jedoch das Glück der Tüchtigen und der Ball geht an den Pfosten! Sekunden später war die Partie beendet und der VfL konnte seinen ersten Punkt in einem Auswärtsspiel feiern.

VfL Waldkraiburg: Neumann – Stuiber, Hadzic (ab 84. Kamhuber), Keri, Oguti (ab 70. Uzun), Karatepe (ab 78. Jusic), Weichhart, Rivis, Komes, Gillhuber, Akdemir.

FC Finsing: Lehmer – Ascher, Rickhof, Ecker, Wojciechowski (ab 65. Schmitt), Bonnet, Rickhoff, Eckmüller (ab 82. Loskot), Hölzl (ab 75. Fuchs), Hölzlein, Kövener.

Tore: 1:0 Hölzl (54.), 1:1 Akdemir (90. + 2)

Schiedsrichter: Gaetano Andreisek (München)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Marko Komes (88.)

Zuschauer: 150

VfL will auswärts beim FC Finsing punkten

  • Henry Oguti erzielte gegen den SV Reichertsheim seinen ersten Saisontreffer!

Nach dem glücklichen Sieg im Nachholspiel gegen den SV Reichertsheim fahren die Fußballer des VfL Waldkraiburg mit breiter Brust zum nächsten Auswärtsspiel. Am Sonntag um 16 Uhr sind die Industriestädter zu Gast bei Aufsteiger FC Finsing. Bisher hat der VfL alle 3 Auswärtsspiele verloren. Am Sonntag soll zumindest ein Punkt mit nach Hause gebracht werden!
Große Erleichterung war beim VfL am vergangenen Dienstag zu spüren, als das Nachholspiel des 2. Spieltags gegen den SV Reichertsheim abgepfiffen wurde. Dank einer starken kämpferischen Leistung gewann man das Lokalderby vor 300 Zuschauern mit 2:1. Die taktische Umstellung von Trainer Tom Steiger von Dreier- auf Viererkette sowie die Hereinnahme von 2 Nachwuchstalenten (Marko Komes und Leon Gillhuber) brachten den gewünschten Effekt. Besonders die beiden Youngster empfahlen sich nach anfänglicher Nervosität für einen erneuten Einsatz am Sonntag. Fehlen wird dem VfL Rechtsverteidiger Markus Swoboda, der gegen den SVRR früh verletzt raus musste. Für ihn kam Patrick Keri, der seine Sache auf ungewohnter Position sehr gut machte. Außer Swoboda fehlen noch Bircan Altmer (Urlaub) und Manuel Stadlmayr, der noch immer wegen einer langwierigen Muskelverhärtung ausfällt. Gegen Reichertsheim kam Franz Kamhuber nach Verletzungs- und Urlaubspause erstmals wieder zu einem Kurzeinsatz. Ein Platz in der Startelf kommt für den ehemaligen Weidenbacher für Sonntag voraussichtlich zu früh.
Beim FC Finsing läuft es nach einem verpatzten Start derzeit wie geschmiert. Ein Unentschieden (2:2 beim SV Kolbermoor) und zwei 5:2-Siege gegen die SpVgg Haidhausen und beim TSV Ebersberg brachten der Mannschaft von Spielertrainer Thomas Eckmüller nach 2 Niederlagen zu Saisonbeginn 7 Punkte ein. Eckmüller verfügt über ein gut eingespieltes Team. Gegenüber der vergangenen Spielzeit hat sich im Sommer so gut wie nichts verändert. Aus dem eigenen Nachwuchs stieß Yannik Wanner zum Kader der ersten Mannschaft und mit Maximilian Kammler hat nur ein Spieler den Verein verlassen (zum SV Pulling).
In der Tabelle der Bezirksliga Ost steht der Aufsteiger aus der Kreisliga Donau/Isar vor Waldkraiburg (6 Punkte) auf dem 10. Tabellenplatz.

VfL Waldkraiburg - SV Reichertsheim-Ramsau 2:1 (1:1)

VfL bezwingt Aufsteiger SV Reichertsheim

  • Der 18-jährige Leon Gillhuber konnte in seinem Startelfdebut überzeugen!

Die Fußballer des VfL Waldkraiburg können doch noch gewinnen. Nach 2 bitteren Niederlagen gegen den ASV Au und dem SC Baldham bezwangen die Industriestädter im Nachholspiel des 2. Spieltags am Dienstagabend den Aufsteiger SC Reichertsheim-Ramsau vor 300 Zuschauern mit 2:1 (1:1).
VfL-Trainer Tom Steiger musste seinen Stammtorwart Domen Bozjak wegen der roten Karte gegen Baldham ersetzen und brachte für den Slowenen Tobias Neumann. Auch taktisch stellte Steiger sein Team um. Statt einer Dreierkette trat der VfL mit einer Viererkette an. Der 18-jährige Marko Komes durfte auf der linken Abwehrseite von Beginn an ran. Auch der ebenfalls erst 18-jährige Leon Gillhuber bekam im defensiven Mittelfeld eine Chance in der Startelf. Für die beiden Youngster mussten zunächst Patrick Keri und Sebastian Jusic auf der Bank platznehmen. Doch schon nach 12 Minuten musste Steiger die erste Auswechslung vornehmen. Markus Swoboda musste verletzt raus und machte schon früh für Patrick Keri Platz, der auf der ungewohnten Position des rechten Verteidigers einspringen musste. Die Partie nahm früh Fahrt auf und die Gäste hatten den besseren Start. Eine Unsicherheit von Tobias Neumann köpfte Max Wieser knapp am Tor vorbei (8.). Der zahlreich angereiste Anhang des SVRR hatte nach 19 Minuten Grund zum Jubeln. Korbinian Klein fasste sich ein Herz und zog aus 20 Metern halbrechter Position ab. Der Ball wurde von Marki Komes noch abgefälscht und fiel hinter dem machtlosen Neumann zum 0:1 ins Netz. Die Hausherren ließen sich durch den Rückstand jedoch nicht aus der Ruhe bringen und antworteten prompt. Der agile Henry Oguti umspielte gleich 2 Reichertsheimer Verteidiger und traf nur 60 Sekunden nach dem Führungstreffer aus 15 Metern per Flachschuss zum 1:1 Ausgleich. In der Schlusspahse der ersten Halbzeit bekam der VfL die hart umkämpfte Partie besser in den Griff. Wieder war es Oguti der nach einer Flanke von Razvan Rivis einen Kopfball knapp neben das Tor setzte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff senkte sich ein Schuss von Marko Komes aus 35 Metern nur um Zentimeter hinter dem Tor des SV Reichertsheim. Beim Stande von 1:1 wurden die Seiten gewechselt.
Im zweiten Spielabschnitt machten die Waldkraiburger da weiter wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Razvan Rivis drang nach schönem Pass von Atakan Akdemir in den Strafraum ein, doch sein Schuss aus 16 Metern ging knapp neben das Tor (47.). Viel besser machte es der Rumäne in der 62. Minute. Ein perfektes Zuspiel von Birol Karatepe verwertete Dieser per Flachschuss aus 18 Metern, unhaltbar für Gästekeeper Matthias Loew zum 2:1. Auch im weiteren Spielverlauf war der VfL die aktivere Mannschaft, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. Das Spiel war hart umkämpft und der umsichtig leitende Schiedsrichter Christian Schunke (Oberding) musste gelegentlich hart durchgreifen. Der Aufsteige aus Reichertsheim versuchte bis zum Schlusspfiff alles um zum Ausgleich zu kommen, doch die Waldkraiburger Defensive stand bombensicher und ließ jegliche Angriffsbemühungen schon vor dem Strafraum verpuffen.
Am Ende gewann der VfL Waldkraiburg glücklich aber verdienter mit 2:1 und zog in der Tabelle der Bezirksliga Ost mit 6 Punkten wieder am SV Reichertsheim vorbei! V

fL Waldkraiburg: Neumann – Swoboda (ab 12. Keri), Stuiber, Hadzic (ab 76. Uzun), Oguti, Karatepe, Weichhart, Rivis, Komes, Gillhuber (ab 80. Kamhuber), Akdemir.

SV Reichertsheim: Loew – Neumaier, Baumgartner (ab 89. Maier F.), Bauer, Schaberl, Klein, Sperr (ab 64. Haslberger), Huber, Wieser M. (ab 80. Maier), Pichlmeier, Hundschell.

Tore: 0:1 Klein (19.), 1:1 Oguti (20.), 2:1 Rivis (62.)

Schiedsrichter: Christian Schunke (Oberding)

Zuschauer: 300