1. Mannschaft

SC Baldham/Vaterstetten - VfL Waldkraiburg 7:1 (2:1)

VfL mit heftiger Auswärtsniederlage

  • VfL-Torwart Bekir Karatepe musste mit Rot vom Platz

ms - Es ist die 50. Spielminute, die alles ändert. Roman Krumpholz läuft beim Spielstand von 2:1 für sein Team auf das gegnerische Tor zu. Waldkraiburg-Keeper Karatepe rennt heraus und foult den Goalgetter. Rot, der Torhüter fliegt vom Platz. Doch die Situation ereignet sich nur wenige Meter vor dem Strafraum, über die Szene gibt es einige Diskussionen – wirklich eindeutig „vor dem Strafraum“ ist anders. Schiedsrichter Dominik Kappelsberg entscheidet sich nur für Freistoß, circa 17 Meter vor dem Strafraum. Mit oder ohne Elfmeter: es war die entscheidende Szene an diesem nasskalten Novembersamstag in Vaterstetten. Denn danach finden die Gäste aus Waldkraiburg überhaupt nicht mehr in die Spur und schauen zu zehnt den Gastgebern beim fröhlichen Tore-Einschenken zu. Fast ohne Gegenwehr, wenn dann nur durch Sinnlos-Aktionen wie in der 86. Minute als Mert Lata vollkommen ohne Not beim Spielstand von 6:1 foult. Kurze Zeit später fällt auch das Tor zum Endstand von 7:1. Leon Leon Koniarczyk, kurz davor eingewechselt, netzt in der 89. Minute ein. Die anderen Tore für den SCBV teils traumhaft. In der 18. Minute trifft Roman Krumpholz galant mit der Hacke oder Simon Lämmermeier, der mit einem genialen Distanzschuss (77.) von links den Ball aus rund 20 Metern in das rechte obere Eck des Waldkraiburger-Kastens zielsicher zimmert. Lämmermeier insgesamt mit drei Treffern (44., 65.) der Quasi-Entscheider der Partie. Im Mittelfeld kontrollieren die komplette Partie über Andreas Schmalz und Fabian Kreißl das Spiel. Sie verlagern die Angriffe über die Außen, auf Florian Lechner und Florian Holzapfel. Lechner darf sich kurz vor seiner Auswechslung noch mit einem Kopfball-Tor (70.) nach einer Ecke belohnen. Holzapfel will sich die ganze Partie über merklich in die Torschützenliste eintragen, ihm allerdings bleibt ein Tor trotz zahlreichen Top-Bemühungen nicht. Fabian Kreißls Tor in der 60. Minute ist sinnbildlich für die komplette Partie: Baldham-Vaterstettens Kapitän und Mittelfeld-Motor startet über links einen Solo-Auftritt, der Waldkraiburger-Keeper (Feldspieler als Ersatztorwart) und die komplette Abwehr lassen so viel Platz, dass Kreißl trotz steilem Winkel und rund 15 Metern Entfernung ins Tor schießen muss. Waldkraiburg selten mit einer ernsthaften Chance, dafür aber in der ersten Hälfte gemeinsam mit den SCBV-Kollegen oft zu Diskussionen mit dem Schiedsrichter aufgelegt. In der ersten Halbzeit halten die Waldkraiburger dagegen, das Spiel plätschert über weite Strecken hin und her. Das 1:1 durch Flavius Cuedan in der 43. Minute aber verdient. Denn kurz davor zieht sein Team Kollege Markus Swoboda aus rund 25 Metern mittig ab. SCBV-Torwart Maximilian Salamon kommt mit einer Glanzparade noch dran und lenkt den Ball über sein Tor. Alles in allem ein mehr als souveräner Sieg der Heimelf. SCBV-Coach Mike Probst nach dem Spiel nur mit wenigen Worten, die die Parte aber treffend zusammenfassen. „Ab dem Platzverweis war die Partie gelaufen für Waldkraiburg. Meine Mannschaft hat viel gearbeitet und sich den Sieg auch verdient.“ Selbst der Schiedsrichter sieht es ähnlich, er pfeift rund zwei Minuten, versehentlich oder auch unversehentlich, zu früh ab. Wirklich geändert hat das am generellen Ausgang der Partie aber nicht mehr. Quelle: SC Baldh./Vaterst. SC Baldham-Vaterstetten: Maximilian Salamon, Stefan Wöhrmüller, Benedikt Jakob, Felix Borrmann, Andreas Schmalz, Simon Lämmermeier, Fabian Kreißl, Florian Lechner, Roman Krumpholz, Florian Holzapfel, Mevlud Sherifi VfL Waldkraiburg: Bekir Katepe, Markus Swoboda, Mert Lata, Raimund Stuiber, Lucian Balc, Flavius Cuedan, Franz Kamhuber, Oliver Weichhart, Codrin Peii, Razban Rivis, Birol Karatepe Tore: 1:0 Roman Krumpholz (18.), 1:1 Flavius Cuedan, 2:1 Simon Lämmermeier (44.), 3:1 Fabian Kreißl (58.), 4:1 Simon Lämmermeier (65.), 5:1 Florian Lechner (70.), 6:1 Simon Lämmermeier (77.), 7:1 Leon Koniarczyk (89.) Gelb: -/Oliver Weichert, Mert Lata Rot: -/Bekir Karatepe

VfL zu Gast beim SC Baldham/Vaterstetten

  • Flavius Cuedan will mit dem VfL zurück in die Erfolgsspur

Am Samstag beim Gastspiel in Vaterstetten will der VfL wieder zurück in die Erfolgsspur. Wenig begeistert zeigte sich Gerry Kukucska mit dem Auftreten seiner Mannschaft in den letzten beiden Derby-Begegnungen gegen Ampfing und Dorfen. Weniger die Ergebnisse, sondern die Art und Weise wie diese zustande kamen ärgern den VfL-Trainer. Nicht zu beneiden ist Kukucska außerdem derzeit bei der aktuell extrem dünnen Spielerdecke. Zuletzt fehlten mit Stadlmayr, Jusic, Keri, Altmer und Eryilmaz gleich fünf Spieler aus dem Bezirksliga-Kader. Mit 28 Punkten rangiert der VfL aktuell auf dem 6.Tabellenplatz. Vier Zähler mehr hat der SC Baldham-Vaterstetten auf dem Punktekonto. Das Team von Trainer Mike Probst musste im letzten Spiel gegen den TSV Ampfing eine deftige 2:4-Auswärtsniederlage hinnehmen und machte damit ungewollt das Rennen um die Spitzenplätze wieder spannend. Mit einem Sieg gegen Baldham würde der VfL im oberen Tabellendrittel überwintern. Das dieses Vorhaben keineswegs einfach wird, wurde im Hinspiel sichtlich. Mit 2:5 endete die Begegnung aus Sicht des VfL. Die Waldkraiburger wollen im letzten Spiel des Jahres alles daran setzen, dieses Mal den Platz nicht als Verlierer zu verlassen und sich mit einem positiven Abschluss in die Winterpause verabschieden.

VfL Waldkraiburg - TSV Dorfen 1:2 (1:1)

VfL verliert Derby gegen den TSV Dorfen

  • Bittere Heimniederlage für Markus Swoboda und seinen VfL

feu - Im letzten Heimspiel des Jahres musste der VfL eine bittere Niederlage hinnehmen. Bis kurz vor Spielende sah es nach einer Punkteteilung aus ehe die Gäste den entscheidenden Treffer erzielten und am Ende etwas glücklich drei Punkte aus dem Jahnstadion entführten. Denkbar schlecht begann das Spiel für die Heimmannschaft. Schon in der vierten Spielminute verwandelte Daniel Brechbühl eine Flanke unhaltbar für Torwart Bozjak zur Gästeführung. Für den Ausgleich zeigte sich Birol Karatepe per Kopf aus kurzer Distanz nach Freistoßflanke von Flavius Cuedan verantwortlich. Die Kostner-Elf zeigte sich wenig beeindruckt, auch begünstigt durch die hohe Fehlpassquote des VfL und erhielt in der 32.Spielminute einen berechtigen Handelfmeter zugesprochen. Gerhard Thalmaier übernahm die Verantwortung, scheiterte aber an Waldkraiburgs Torwart Bozjak. Nur zwei Minuten später hatte Brechbühl die erneute Möglichkeit seine Mannschaft in Führung zu bringen. Nach dem er sich im Sechzenmeterraum gegen Bozjak durchgesetzt hatte landete sein Schuss aber über dem Gehäuse. Auf der Gegenseite traf Lucian Balc per Kopfball nur den Querbalken. Im zweiten Spielabschnitt erspielte sich der VfL eine leichte Überlegenheit doch Torchancen blieben Mangelware. Die beste Möglichkeit bot sich Birol Karatepe, doch sein Schuss aus aussichtsreicher Position landete neben dem Gäste-Gehäuse. Nach einem lang geschlagenen Ball aus der Dorfener Hälfte eilte VfL-Torwart Bozjak weit aus seinem Kasten heraus, verfehlte aber den Ball und TSV-Torjäger Thalmaier nahm dieses Geschenk dankbar an und versenkte den Ball im verwaisten VfL-Tor. Kurz vor Abpfiff verpasste Thalmaier allein vor Bozjak den dritten Dorfener Treffer. VfL Waldkraiburg: Bozjak, Swoboda (ab 46.Hadzic), Lata, Stuiber, Balc, Cuedan, Kamhuber (ab 46.Novak), Weichhart (ab 84.Kukucska), Peii, Rivis, Karatepe TSV Dorfen: Wolf, Trokic, Dallmaier, Lorant, Brechbühl (ab 90.Braun), Thalmaier, Lechner (ab 79.Pala), Wetzel, Balderanos (ab 79.Friemer), Mittermaier, Heilmeier Tore: 0:1 Brechbühl (4.min), 1:1 Karatepe (24.min), 1:2 Thalmaier (86.min)

VfL empfängt den TSV Dorfen im letzten Heimspiel des Jahres

  • VfL-Torwart Domen Bozjak will einen Sieg im letzten Heimspiel des Jahres.

Am kommenden Samstag steht für die Fußballer des VfL Waldkraiburg das letzte Heimspiel des Kalenderjahres 2016 in der Bezirksliga Ost auf dem Programm. Um 14.30 Uhr empfangen die Industriestädter den TSV Dorfen im Jahnstadion zum Derby. Nach dem torlosen Unentschieden im Nachbarschaftsduell mit dem TSV Ampfing vor einer Woche, will die Mannschaft von Trainer Gerry Kukucska wieder an alte Stärke anknüpfen. Die Voraussetzungen dazu scheinen gegen den TSV Dorfen zu stimmen. Der VfL rangiert nach wie vor auf dem fünften Tabellenplatz (28 Punkte) und will bis zur Winterpause an der Spitzengruppe dranbleiben. Von den letzten 4 Spielen konnte man drei gewinnen und blieb dabei jedes Mal ohne Gegentreffer. Nach der Nullnummer gegen Ampfing will das bewährte Sturmduo Razvan Rivis/Codrin Peii noch ein paar Treffer zu den bereits erzielten 19 hinzufügen! Der TSV Dorfen war, im Gegensatz zum VfL, gut in die Saison gestartet. Mittlerweile befindet sich das Team von Coach Michael Kostner allerdings in der Krise. Von den letzten sieben Spielen wurden 5 verloren. Nur ein Sieg (1:0 beim SV Saaldorf) und ein Unentschieden (2:2 in Ostermünchen) konnte auf der Habenseite verbucht werden. Nach der Spielabsage am letzten Wochenende wegen Unbespielbarkeit des Platzes, liegt der TSV mit 19 Zählern nur noch auf Platz 12 und steckt in akuter Abstiegsgefahr. Mit einem Sieg gegen Dorfen wollen die Waldkraiburger mit Selbstvertrauen zum letzten Spiel nach Vaterstetten fahren. Dort kommt in der Folgewoche zum Verfolgerduell mit dem derzeitigen Tabellendritten, dem SC Baldham!

VfL Waldkraiburg - TSV Ampfing 0:0 (0:0)

Derby endet torlos

  • Kapitän Raimund Stuiber blieb mit seinen Nebenleuten zum vierten Mal in Folge ohne Gegentor!

Der TSV Ampfing kann scheinbar gegen den VfL Waldkraiburg nicht mehr gewinnen. Auch der sechste Anlauf in Folge endete mit einem Unentschieden. 350 Zuschauer sahen im Jahnstadion am Samstagnachmittag ein torloses Unentschieden.
Das sich die Gäste für diese Partie viel vorgenommen hatten, sah man von Beginn an. Die Mannschaft von Trainer Gzim Shala störte den VfL schon früh im Spielaufbau. Die Gastgeber konnten sich meist nur mit langen Bällen aus der Umklammerung befreien. Über die ganzen ersten 45 Minuten konnte sich der VfL nicht eine einzige Torchance erarbeiten. Trotz der klaren Feldüberlegenheit waren allerdings auch beim TSV Ampfing Chancen Mangelware. Die beste Möglichkeit hatte einer der Ex-VfLer im Trikot der Schweppermänner, Michael Cossu, in der 20. Minute. Sein Kopfball aus 10 Metern ging knapp über das Tor. Kurz vor dem Seitenwechsel startete Christian Richter in der eigenen Hälfte einen Sololauf bis in den Strafraum des VfL. Am Ende fehlt allerdings die Kraft für einen vernünftigen Torabschluss und Torwart Domen Bozjak hält den Schuss sicher. Beim Stande von 0:0 werden die Seiten gewechselt.
Die Überlegenheit der Gäste setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. In der 50. Minute fand eine Flanke von Richter den Kopf von Topstürmer Alin Ionas, doch wieder ist Bozjak zur Stelle. Nur 5 Minuten später legt Liviu Pantea den Ball für Richter auf, doch vollkommen freistehend tritt der Ampfinger an der Strafraumgrenze über den Ball! In der Folge neutralisieren sich beide Teams weitgehend. Der VfL kommt etwas besser ins Spiel und kann Ball und Gegner vom eigenen Strafraum fernhalten. In der 70. Minute kam es zum großen Aufreger des Spiels. Linienrichter Alexander Hölscher weist Schiedsrichter Dominik von Maffei (Miesbach) auf eine unsportliche Aktion von Francesco Berardi hin, der daraufhin von diesem mit der roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Nach minutenlangen Diskussionen konnte die Partie endlich mit einem Freistoß für den fortgesetzt werden. Flavius Cuedan führt diesen von der linken Seite aus. Seine Flanke kommt punktgenau auf seinen Landsmann Codrin Peii der gefährlich auf das Ampfinger Tor köpfte. Torwart Michael Endlmaier, bis dahin beschäftigungslos, rettete mit einer Glanzparade das 0:0 für die Gäste. In Überzahl übernahm der VfL in der Folge das Kommando und hatte durch Razvan Rivis in der 78. Minute noch eine weitere Chance in Führung zu gehen. Doch auch bei diesem Schuss aus 20 Metern war Endlmaier zur Stelle. In der 90. Minute schickte der Schiedsrichter den Waldkraiburger Lucian Balc nach wiederholtem Foulspiel mit der gelb-roten Karte vom Feld. Bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr viel und somit blieb es bei der torlosen Punkteteilung.
Der VfL blieb zum vierten Mal in Folge ohne Gegentor und bleibt in der Tabelle einen Punkt vor dem TSV Ampfing auf dem 5. Platz. Bereits am kommenden Samstag steht im Jahnstadion das nächste Derby auf dem Programm. Gast ist dann der TSV Dorfen.

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Swoboda, Lata, Stuiber, Balc, Cuedan, Kamhuber, Weichhart (ab 85. Hadzic), Peii, Rivis, Karatepe.

TSV Ampfing: Endlmaier – Oberbauer, Berardi, Miller, Huber (ab 83. Zöller), Kostner, Ionas, Pantea, Hönninger (ab 74. Degenek), Richter, Cossu (ab 81. Weiß).

Schiedsrichter: Dominik von Maffei (Miesbach)

Tore: Fehlanzeige

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Francesco Berardi (70.), Gelb-Rote Karte für Lucian Balc (90.)

Zuschauer: 350

Derbytime im Jahnstadion

  • Razvan Rivis ist mit 10 Saisontreffern bester Schütze beim VfL!

Sowohl der VfL Waldkraiburg als auch der TSV Ampfing wollen in der Erfolgsspur bleiben

Am Samstag kommt es um 14.30 Uhr im Waldkraiburger Jahnstadion zur einer Neuauflage des Landkreisderby´s in der Bezirksliga Ost zwischen dem heimischen VfL und dem benachbarten TSV Ampfing. Beide Teams schweben derzeit auf einer Welle des Erfolgs und wollen jeweils ihre Serien fortsetzen!
Seit 5 Spielen wartet der TSV Ampfing auf einen Sieg gegen den VfL Waldkraiburg. 4 Unentschieden und ein Sieg des VfL am 1. Spieltag der vergangenen Saison (1:0) lautet die Bilanz der letzten 5 Aufeinandertreffen. Wenn es nach den Schweppermännern geht, soll es am Samstag soweit sein. Das Team von Trainer Gzim Shala, in der Saison 2014/15 noch Trainer in Waldkraiburg, hat derzeit einen richtigen Lauf und ist nach Tabellenführer TSV Moosach, die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga. Vier Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Mit Stürmer Alin Ionas stellt der TSV auch den Toptorjäger der Liga. Bereits 16 Treffer gehen auf das Konto des Rumänen. Doch auch beim VfL braucht man sich nicht zu verstecken. Hier sorgt ein rumänisches Sturmduo derzeit für Furore. Razvan Rivis (10) und Codrin Peii (9) haben gemeinsam mehr als die Hälft der Saisontore erzielt. Besonders in den letzten Spielen kamen die Beiden immer besser in Fahrt. Auch ihr Landsmann Flavius Cuedan, im Sommer noch von Regionalligist TSV Buchbach umworben, kommt immer besser in Fahrt und durfte sich in Ottobrunn am Sonntag ebenfalls in die Torschützenliste eintragen! Acht der letzten 10 Spiele hat der VfL gewonnen und liegt in der Tabelle mittlerweile auf Rang 5, einen Punkt vor dem TSV Ampfing. Wenn es nach Gerry Kukucska, Trainer der Industriestädter, geht, soll das auch so bleiben: „Seit ich in Waldkraiburg bin, habe ich gegen Ampfing noch nicht verloren“ betont Kukucska immer wieder! Der Abstand zu Spitzenreiter Moosach ist mit 12 bzw. 13 Punkten schon gewaltig, doch beide Teams schielen noch auf den Relegationsplatz. Diesen belegt derzeit Aufsteiger VfB Forstinning mit 35 Zählern. Bis zur Winterpause stehen nach dem Derby noch 2 weitere Partien auf dem Programm. Bis dahin soll der Abstand von 8 bzw. 9 Punkten möglichst verringert oder zumindest gehalten werden.
Für beide Mannschaften zählt am Samstag also nur ein Sieg, obwohl die Ergebnisse der jüngsten Vergangenheit auf ein Unentschieden hindeuten!

TSV Ottobrunn - VfL Waldkraiburg 0:4 (0:1)

Überzeugender Auftritt in Ottobrunn

  • Domen Bozjak blieb zum dritten mal in Folge ohne Gegentor!

Dem VfL Waldkraiburg gelang am Sonntagnachmittag die erfolgreiche Revanche für die 2:3-Niederlage zum Saisonauftakt gegen den TSV Ottobrunn. Mit einem hochverdienten 4:0-Erfolg kehrte die Mannschaft von Trainer Gerry Kukucska aus dem Münchener Vorort zurück! Das Ergebnis viel zwar am Ende um 1-2 Tore zu hoch aus, doch verdient war der Erfolg der Industriestädter allemal.
Bereits nach 2 Minuten hätte Lucian Balc seine Farben bereits in Führung bringen können, doch aus spitzem Winkel scheiterte er an Torwart Michael Perkovic. Der VfL nahm von Beginn an das Heft in die Hand und bekam nach 22 Minuten einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen. Razvan Rivis war nach schönem Solo im Strafraum gefoult worden. Domen Bozjak ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte gewohnt sicher zum 1:0. NAch einer halben Stunde hatte Codrin Peii das 2:0 auf dem Fuß, doch er scheiterte alleinstehend vor dem Tor an Keeper Perkovic. Die Schlussviertelstunde gehörte dann dem TSV Ottobrunn. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Joseph Bukenya in der 35. Minute, der aus 15 Metern nur die Latte traf. Mit Glück und Geschick rettete der VfL die knappe Führung in die Halbzeitpause.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Gastgeber tonangebend. Die Gäste versuchten ihr Glück immer wieder durch Konter. In der 52. Minute legte Peii mustergültig für Flavius Cuedan auf, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte zum 2:0 einzuschieben! Ein Doppelschlag in der 62. und 64. Minute machte dann alle Hoffnungen der Ottobrunner zunichte, doch noch etwas zählbares aus der Partie mitzunehmen. Zunächst legte Rivis per Kopf auf seinen Landsmann Balc ab, der aus 10 m ins TSV-Tor traf. Nur 120 Sekunden später trug sich Rivis selbst in die Torschützenliste ein. Mit einem gekonnten Heber von der Strafraumgrenze überlistete er den machtlosen Perkovic zum 4:0. Spätestens jetzt war die Partie entschieden. Die Gastgeber steckten jedoch nie auf und hatten in der 72. Minute noch die Riesenchance zum Ehrentreffer. Torwart Domen Bozjak entschärfte jedoch mit einer Glanzparade den Kopfball von Serdar Güler und blieb somit zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor. Mit nunmehr 37 erzielten Toren hat der VfL in der Bezirksliga Ost auch ab sofort alleine die meisten Tore erzielt.
Mit diesem super positiven Gefühl geht es nun in die Derbywochen von Waldkraiburg. Am kommenden Samstag um 14.30 Uhr ist der TSV Ampfing zu Gast im Jahnstadion, nur eine Woche später gibt der TSV Dorfen seine Visitenkarte in Waldkraiburg ab! VfL Waldkraiburg: Bozjak - Swoboda, Lata, Stuiber, Balc, Cuedan (ab 79. Jusic), Kamhuber (ab 82. E. Hadzic), Weichhart (ab 72. Keri), Peii, Rivis, Karatepe. Tore: 0:1 Bozjak (23., FE), 0:2 Cuedan (52.), 0:3 Balc (62.), 0:4 Rivis (64.) Schiedsrichter: Fridolin Hiefner (Finning) Zuschauer: 50

VfL startet in Ottobrunn in die Rückrunde

  • Razvan Rivis hat bereits 9 Tore in dieser Saison erzielt!

Am kommenden Sonntag startet der VfL Waldkraiburg um 15 Uhr beim TSV Ottobrunn in die Rückrunde der Bezirksliga Ost. Am 1. Spieltag hatte man unglücklich auf eigenem Platz mit 2:3 verloren. Die offene Rechnung will die Mannschaft von Gerry Kukucska unbedingt begleichen!
Sehr zufrieden ist man derzeit bei den Industriestädtern mit der Leistung des Bezirksligateams. Nach dem holprigen Saisonstart läuft es seit dem 7. Spieltag richtig rund. Lediglich zweimal ging man in den letzten 9 Partien als Verlierer vom Platz. Mit 24 Punkten und Platz steht der VfL da wo er hinwill, nämlich im vorderen Tabellendrittel. Mit einem Sieg gegen den TSV Ottobrunn will man sich weiter an die Spitzengruppe herankämpfen. Zwar ist die Personalsituation bei den Waldkraiburgern nach wie vor etwas angespannt, denn Kapitän Benjamin Hadzic und Manuel Stadlmayr fehlen noch immer verletzungsbedingt. Hinter dem Einsatz von Bircan Altmer steht noch ein Fragezeichen. Nichtsdestotrotz hat Kukucska eine schlagkräftige Truppe die theoretisch gegen jeden Gegner konkurrenzfähig ist. Prunkstück der Vorrunde war die Offensive beim VfL. Mit Razvan Rivis und Codrin Peii, die schon in Rumänien in einem Verein zusammengespielt haben, hat sich ein schlagkräftiges Sturmduo gefunden. Mit jeweils 9 Treffern waren die beiden für 18 der insgesamt 33 VfL-Tore verantwortlich! Auch die Defensive hat mittlerweile an Stabilität gewonnen. Nach der unerwartet hohen Niederlage beim SV DJK Kolbermoor (2:5) blieb man in den letzten beiden Spielen ohne Gegentor.
Beim TSV Ottobrunn lief es in den letzten Wochen sehr durchwachsen. Von den letzten 4 Spielen wurden 3 verloren, vor einer Woche etwas unglücklich mit 0:1 gegen den TSV Ampfing. Mit 18 Punkten viel der TSV mittlerweile auf den 11. Platz zurück. Die Mannschaft von Trainer Tarkan Kocatepe hat nur noch einen Vorsprung von 4 Punkten auf den ersten Relegationsplatz. Eine Niederlage gegen den VfL würde die Situation weiter verschärfen zumal es eine Woche später zum Auswärtsspiel beim Tabellendritten SC Baldham geht!

SV Saaldorf - VfL Waldkraiburg 0:2 (0:1)

VfL schließt Vorrunde mit einer starken Leistung ab!

  • Franz Kamhuber brachte den VfL mit seinem ersten Saisontreffer früh in Führung!

Mit einem überzeugenden Auftritt beim Aufsteiger SV Saaldorf am 15. Spieltag der Bezirksliga Ost, holte der VfL Waldkraiburg mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg weitere 3 Punkte und beendet die Vorrunde auf dem 5. Tabellenplatz.
Sofort nach dem Anpfiff der Partie nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Schon nach zwei Spielminuten landete der Ball im Netz des SV Saaldorf, doch Schiedsrichter Frank Neff sah beim Kopfball von Birol Karatepe eine Abseitsstellung. Wenig später waren die Hausherren wieder im Glück. Nach einer Ecke von Flavius Cuedan köpfte Lucian Balc an die Latte. Der Nachschuss von Karatepe ging nur knapp über das Tor. Drei Minuten später rettete wieder das Aluminium den SV. Codrin Peii hatte aus 18 Metern abgezogen. Einen Kunstschuss von Birol Karatepe von der Mittellinie entschärfte SV-Keeper Christian Streitwieser mit den Fingerspitzen. Besser machte es nach 21 Minuten Franz Kamhuber. Nach einem Freistoß von Cuedan stand der VfL-Mittelfeldspieler goldrichtig und köpfte zum hochverdienten 1:0 ein! Nach dem Führungstreffer schaltete der VfL einen Gang zurück und ließ die Saaldorfer etwas besser ins Spiel kommen. Nur ein einziges Mal hatte der VfL in der ersten Halbzeit eine kritische Situation zu überstehen, doch Mert Lata und Flavius Cuedan klären gemeinsam gegen den Topstürmer Michael Hauser (28.). Kurz vor der Pause dann fast doch noch das 2:0. Balc hatte das Kreuzeck anvisiert, doch Streitwieser rettete mit einer Glanzparade (43.). Bei dieser Aktion prallt der Torwart mit dem Kopf an den Pfosten und zog sich eine Platzwunde zu! Nach einer kurzen Behandlungspause kann er aber weitermachen! Beim Stande von 0:1 werden die Seiten gewechselt.
Nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren den besseren Start. Nach 120 Sekunden verfehlte ein Schuss von Hauser das Tor des VfL nur knapp. In der 60. Minute beraubte sich der SV Saaldorf jedoch selbst der Chancen zum Ausgleich. Nach einem Foulspiel sah Richard Kunz die gelbe Karte. Sein Protest darüber war Schiedsrichter Neff zu viel und schickte Kunz vorzeitig mit der Ampelkarte zum Duschen! Saaldorf versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen, konnte jedoch keine wirkliche Gefahr verursachen. Die Gäste verlegten sich aufs Kontern und waren in der 79. Minute mit dieser auch erfolgreich. Einen Pass von Codrin Peii veredelte dessen rumänischer Landsmann Razvan Rivis zum vorentscheidenden 2:0. In der 88. Minute hatte der eingewechselte Sebastian Jusic noch die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, doch beim Zuspiel von Balc stand der Youngster knapp im Abseits. Somit blieb es am Ende beim 2:0-Auswärtssieg der Industriestädter.
In der Tabelle schloss der VfL nun mit 24 Punkten zum SV Saaldorf und dem ASV Au auf und belegt den hervorragenden 5. Platz. Mit diesem erfreulichen Zwischenfazit hätte nach dem wackligen Saisonstart in Waldkraiburg niemand gerechnet! In den letzten 9 Spielen hat man unglaubliche 21 Punkte geholt.

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Swoboda, Lata, Stuiber, Balc, Cuedan, Kamhuber, Weichhart (ab 55. Keri), Peii (ab 85. Jusic), Rivis (ab 90. Altmer), Karatepe.

SV Saaldorf: Streitwieser – Auer R. (ab 66. Auer H.), Hintermeier, Schuhegger (ab 78. Hafner), Armstorfer, Hauser, Schreyer S. (ab 67. Poellner), Schreyer M., Koenig, Voitswinkler, Kunz.

Schiedsrichter: Frank Neff (Taufkirchen)

Tore: 0:1 Kamhuber (21.), 0:2 Rivis (79.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Kunz (60.)

Zuschauer: 150

Abschluss der Vorrunde in Saaldorf

  • Codrin Peii ist mit 9 Saisontreffern der Toptorjäger des VfL!

Zum Abschluss der Vorrunde reisen die Fußballer des VfL Waldkraiburg am kommenden Sonntag zum starken Aufsteiger SV Saaldorf. Anstoß im Berchtesgadener Land ist um 15 Uhr!
Nach 14 Spieltagen steht der VfL Waldkraiburg in der Tabelle punktgleich mit dem ASV Au auf dem 6. Platz. Nach dem sehr durchwachsenen Start in die neue Spielzeit mit nur 3 Punkten aus den ersten 6 Spielen, kann man auf Seiten der Vereinsführung mit dem Verlauf der restlichen 8 Spiele mehr als zufrieden sein! 18 Punkte aus 8 Partien zeigen deutlich auf, welches Potential in der Mannschaft von Trainer Gerry Kukucska steckt. Mit 31 erzielten Treffern gehört der VfL zusammen mit dem VfB Forstinning (2. Platz) und dem SC Baldham-Vaterstetten (3. Platz) zu den torgefährlichsten Teams in der Bezirksliga Ost. Ungewöhnlich hingegen ist die Schwäche in der Defensive. Mit 26 Gegentreffern ist man von den Spitzenteams Moosach und Kirchheim (je 14) weit entfernt. Erst zweimal blieb man bisher ohne Gegentor, so auch zuletzt beim fulminanten 5:0-Erfolg gegen den TSV Ebersberg. An diese Leistung will man nun auch am Sonntag anknüpfen. Vor allem das Sturmduo Codrin Peii und Razvan Rivis kommt immer besser in Fahrt. Gegen Ebersberg waren die beiden Rumänen für alle 5 Treffer verantwortlich. Insgesamt erzielten die Beiden zusammen 17 der 31 VfL-Treffer. Peii liegt mit seinen 9 Toren auf Rang 4 der Torjägerliste. Direkt vor ihm rangiert mit 11 Toren der Saaldorfer Michael Hauser. Auf ihn sollte die Waldkraiburger Hintermannschaft ein besonderes Augenmerk richten. Der SV Saaldorf, der mit 24 Zählern auf dem 6. Platz in der Tabelle rangiert, ist vor allem zu Hause eine Macht. 16 Punkte hat man bereits im heimischen Stadion eingefahren. Dies bedeutet zusammen mit dem VfB Forstinning und dem SC Baldham-Vaterstetten den Bestwert der Liga.
Es kommt also eine schwere Aufgabe auf die Industriestädter zu. Kapitän Benjamin Hadzic wird Kukucska ebenso noch fehlen wie Manuel Stadlmayr und Bircan Altmer, die alle noch verletzungsbedingt ausfallen!