1. Mannschaft

TSV Ottobrunn - VfL Waldkraiburg 0:4 (0:1)

Überzeugender Auftritt in Ottobrunn

  • Domen Bozjak blieb zum dritten mal in Folge ohne Gegentor!

Dem VfL Waldkraiburg gelang am Sonntagnachmittag die erfolgreiche Revanche für die 2:3-Niederlage zum Saisonauftakt gegen den TSV Ottobrunn. Mit einem hochverdienten 4:0-Erfolg kehrte die Mannschaft von Trainer Gerry Kukucska aus dem Münchener Vorort zurück! Das Ergebnis viel zwar am Ende um 1-2 Tore zu hoch aus, doch verdient war der Erfolg der Industriestädter allemal.
Bereits nach 2 Minuten hätte Lucian Balc seine Farben bereits in Führung bringen können, doch aus spitzem Winkel scheiterte er an Torwart Michael Perkovic. Der VfL nahm von Beginn an das Heft in die Hand und bekam nach 22 Minuten einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen. Razvan Rivis war nach schönem Solo im Strafraum gefoult worden. Domen Bozjak ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte gewohnt sicher zum 1:0. NAch einer halben Stunde hatte Codrin Peii das 2:0 auf dem Fuß, doch er scheiterte alleinstehend vor dem Tor an Keeper Perkovic. Die Schlussviertelstunde gehörte dann dem TSV Ottobrunn. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Joseph Bukenya in der 35. Minute, der aus 15 Metern nur die Latte traf. Mit Glück und Geschick rettete der VfL die knappe Führung in die Halbzeitpause.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Gastgeber tonangebend. Die Gäste versuchten ihr Glück immer wieder durch Konter. In der 52. Minute legte Peii mustergültig für Flavius Cuedan auf, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte zum 2:0 einzuschieben! Ein Doppelschlag in der 62. und 64. Minute machte dann alle Hoffnungen der Ottobrunner zunichte, doch noch etwas zählbares aus der Partie mitzunehmen. Zunächst legte Rivis per Kopf auf seinen Landsmann Balc ab, der aus 10 m ins TSV-Tor traf. Nur 120 Sekunden später trug sich Rivis selbst in die Torschützenliste ein. Mit einem gekonnten Heber von der Strafraumgrenze überlistete er den machtlosen Perkovic zum 4:0. Spätestens jetzt war die Partie entschieden. Die Gastgeber steckten jedoch nie auf und hatten in der 72. Minute noch die Riesenchance zum Ehrentreffer. Torwart Domen Bozjak entschärfte jedoch mit einer Glanzparade den Kopfball von Serdar Güler und blieb somit zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor. Mit nunmehr 37 erzielten Toren hat der VfL in der Bezirksliga Ost auch ab sofort alleine die meisten Tore erzielt.
Mit diesem super positiven Gefühl geht es nun in die Derbywochen von Waldkraiburg. Am kommenden Samstag um 14.30 Uhr ist der TSV Ampfing zu Gast im Jahnstadion, nur eine Woche später gibt der TSV Dorfen seine Visitenkarte in Waldkraiburg ab! VfL Waldkraiburg: Bozjak - Swoboda, Lata, Stuiber, Balc, Cuedan (ab 79. Jusic), Kamhuber (ab 82. E. Hadzic), Weichhart (ab 72. Keri), Peii, Rivis, Karatepe. Tore: 0:1 Bozjak (23., FE), 0:2 Cuedan (52.), 0:3 Balc (62.), 0:4 Rivis (64.) Schiedsrichter: Fridolin Hiefner (Finning) Zuschauer: 50

VfL startet in Ottobrunn in die Rückrunde

  • Razvan Rivis hat bereits 9 Tore in dieser Saison erzielt!

Am kommenden Sonntag startet der VfL Waldkraiburg um 15 Uhr beim TSV Ottobrunn in die Rückrunde der Bezirksliga Ost. Am 1. Spieltag hatte man unglücklich auf eigenem Platz mit 2:3 verloren. Die offene Rechnung will die Mannschaft von Gerry Kukucska unbedingt begleichen!
Sehr zufrieden ist man derzeit bei den Industriestädtern mit der Leistung des Bezirksligateams. Nach dem holprigen Saisonstart läuft es seit dem 7. Spieltag richtig rund. Lediglich zweimal ging man in den letzten 9 Partien als Verlierer vom Platz. Mit 24 Punkten und Platz steht der VfL da wo er hinwill, nämlich im vorderen Tabellendrittel. Mit einem Sieg gegen den TSV Ottobrunn will man sich weiter an die Spitzengruppe herankämpfen. Zwar ist die Personalsituation bei den Waldkraiburgern nach wie vor etwas angespannt, denn Kapitän Benjamin Hadzic und Manuel Stadlmayr fehlen noch immer verletzungsbedingt. Hinter dem Einsatz von Bircan Altmer steht noch ein Fragezeichen. Nichtsdestotrotz hat Kukucska eine schlagkräftige Truppe die theoretisch gegen jeden Gegner konkurrenzfähig ist. Prunkstück der Vorrunde war die Offensive beim VfL. Mit Razvan Rivis und Codrin Peii, die schon in Rumänien in einem Verein zusammengespielt haben, hat sich ein schlagkräftiges Sturmduo gefunden. Mit jeweils 9 Treffern waren die beiden für 18 der insgesamt 33 VfL-Tore verantwortlich! Auch die Defensive hat mittlerweile an Stabilität gewonnen. Nach der unerwartet hohen Niederlage beim SV DJK Kolbermoor (2:5) blieb man in den letzten beiden Spielen ohne Gegentor.
Beim TSV Ottobrunn lief es in den letzten Wochen sehr durchwachsen. Von den letzten 4 Spielen wurden 3 verloren, vor einer Woche etwas unglücklich mit 0:1 gegen den TSV Ampfing. Mit 18 Punkten viel der TSV mittlerweile auf den 11. Platz zurück. Die Mannschaft von Trainer Tarkan Kocatepe hat nur noch einen Vorsprung von 4 Punkten auf den ersten Relegationsplatz. Eine Niederlage gegen den VfL würde die Situation weiter verschärfen zumal es eine Woche später zum Auswärtsspiel beim Tabellendritten SC Baldham geht!

SV Saaldorf - VfL Waldkraiburg 0:2 (0:1)

VfL schließt Vorrunde mit einer starken Leistung ab!

  • Franz Kamhuber brachte den VfL mit seinem ersten Saisontreffer früh in Führung!

Mit einem überzeugenden Auftritt beim Aufsteiger SV Saaldorf am 15. Spieltag der Bezirksliga Ost, holte der VfL Waldkraiburg mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg weitere 3 Punkte und beendet die Vorrunde auf dem 5. Tabellenplatz.
Sofort nach dem Anpfiff der Partie nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Schon nach zwei Spielminuten landete der Ball im Netz des SV Saaldorf, doch Schiedsrichter Frank Neff sah beim Kopfball von Birol Karatepe eine Abseitsstellung. Wenig später waren die Hausherren wieder im Glück. Nach einer Ecke von Flavius Cuedan köpfte Lucian Balc an die Latte. Der Nachschuss von Karatepe ging nur knapp über das Tor. Drei Minuten später rettete wieder das Aluminium den SV. Codrin Peii hatte aus 18 Metern abgezogen. Einen Kunstschuss von Birol Karatepe von der Mittellinie entschärfte SV-Keeper Christian Streitwieser mit den Fingerspitzen. Besser machte es nach 21 Minuten Franz Kamhuber. Nach einem Freistoß von Cuedan stand der VfL-Mittelfeldspieler goldrichtig und köpfte zum hochverdienten 1:0 ein! Nach dem Führungstreffer schaltete der VfL einen Gang zurück und ließ die Saaldorfer etwas besser ins Spiel kommen. Nur ein einziges Mal hatte der VfL in der ersten Halbzeit eine kritische Situation zu überstehen, doch Mert Lata und Flavius Cuedan klären gemeinsam gegen den Topstürmer Michael Hauser (28.). Kurz vor der Pause dann fast doch noch das 2:0. Balc hatte das Kreuzeck anvisiert, doch Streitwieser rettete mit einer Glanzparade (43.). Bei dieser Aktion prallt der Torwart mit dem Kopf an den Pfosten und zog sich eine Platzwunde zu! Nach einer kurzen Behandlungspause kann er aber weitermachen! Beim Stande von 0:1 werden die Seiten gewechselt.
Nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren den besseren Start. Nach 120 Sekunden verfehlte ein Schuss von Hauser das Tor des VfL nur knapp. In der 60. Minute beraubte sich der SV Saaldorf jedoch selbst der Chancen zum Ausgleich. Nach einem Foulspiel sah Richard Kunz die gelbe Karte. Sein Protest darüber war Schiedsrichter Neff zu viel und schickte Kunz vorzeitig mit der Ampelkarte zum Duschen! Saaldorf versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen, konnte jedoch keine wirkliche Gefahr verursachen. Die Gäste verlegten sich aufs Kontern und waren in der 79. Minute mit dieser auch erfolgreich. Einen Pass von Codrin Peii veredelte dessen rumänischer Landsmann Razvan Rivis zum vorentscheidenden 2:0. In der 88. Minute hatte der eingewechselte Sebastian Jusic noch die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, doch beim Zuspiel von Balc stand der Youngster knapp im Abseits. Somit blieb es am Ende beim 2:0-Auswärtssieg der Industriestädter.
In der Tabelle schloss der VfL nun mit 24 Punkten zum SV Saaldorf und dem ASV Au auf und belegt den hervorragenden 5. Platz. Mit diesem erfreulichen Zwischenfazit hätte nach dem wackligen Saisonstart in Waldkraiburg niemand gerechnet! In den letzten 9 Spielen hat man unglaubliche 21 Punkte geholt.

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Swoboda, Lata, Stuiber, Balc, Cuedan, Kamhuber, Weichhart (ab 55. Keri), Peii (ab 85. Jusic), Rivis (ab 90. Altmer), Karatepe.

SV Saaldorf: Streitwieser – Auer R. (ab 66. Auer H.), Hintermeier, Schuhegger (ab 78. Hafner), Armstorfer, Hauser, Schreyer S. (ab 67. Poellner), Schreyer M., Koenig, Voitswinkler, Kunz.

Schiedsrichter: Frank Neff (Taufkirchen)

Tore: 0:1 Kamhuber (21.), 0:2 Rivis (79.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Kunz (60.)

Zuschauer: 150

Abschluss der Vorrunde in Saaldorf

  • Codrin Peii ist mit 9 Saisontreffern der Toptorjäger des VfL!

Zum Abschluss der Vorrunde reisen die Fußballer des VfL Waldkraiburg am kommenden Sonntag zum starken Aufsteiger SV Saaldorf. Anstoß im Berchtesgadener Land ist um 15 Uhr!
Nach 14 Spieltagen steht der VfL Waldkraiburg in der Tabelle punktgleich mit dem ASV Au auf dem 6. Platz. Nach dem sehr durchwachsenen Start in die neue Spielzeit mit nur 3 Punkten aus den ersten 6 Spielen, kann man auf Seiten der Vereinsführung mit dem Verlauf der restlichen 8 Spiele mehr als zufrieden sein! 18 Punkte aus 8 Partien zeigen deutlich auf, welches Potential in der Mannschaft von Trainer Gerry Kukucska steckt. Mit 31 erzielten Treffern gehört der VfL zusammen mit dem VfB Forstinning (2. Platz) und dem SC Baldham-Vaterstetten (3. Platz) zu den torgefährlichsten Teams in der Bezirksliga Ost. Ungewöhnlich hingegen ist die Schwäche in der Defensive. Mit 26 Gegentreffern ist man von den Spitzenteams Moosach und Kirchheim (je 14) weit entfernt. Erst zweimal blieb man bisher ohne Gegentor, so auch zuletzt beim fulminanten 5:0-Erfolg gegen den TSV Ebersberg. An diese Leistung will man nun auch am Sonntag anknüpfen. Vor allem das Sturmduo Codrin Peii und Razvan Rivis kommt immer besser in Fahrt. Gegen Ebersberg waren die beiden Rumänen für alle 5 Treffer verantwortlich. Insgesamt erzielten die Beiden zusammen 17 der 31 VfL-Treffer. Peii liegt mit seinen 9 Toren auf Rang 4 der Torjägerliste. Direkt vor ihm rangiert mit 11 Toren der Saaldorfer Michael Hauser. Auf ihn sollte die Waldkraiburger Hintermannschaft ein besonderes Augenmerk richten. Der SV Saaldorf, der mit 24 Zählern auf dem 6. Platz in der Tabelle rangiert, ist vor allem zu Hause eine Macht. 16 Punkte hat man bereits im heimischen Stadion eingefahren. Dies bedeutet zusammen mit dem VfB Forstinning und dem SC Baldham-Vaterstetten den Bestwert der Liga.
Es kommt also eine schwere Aufgabe auf die Industriestädter zu. Kapitän Benjamin Hadzic wird Kukucska ebenso noch fehlen wie Manuel Stadlmayr und Bircan Altmer, die alle noch verletzungsbedingt ausfallen!

VfL Waldkraiburg-TSV Ebersbrg 5:0 (3:0)

Kantersieg für VfL Waldkraiburg

  • Torjäger Codrin Peii ebnete den Heimerfolg gegen Ebersberg mit drei Treffern.

Am Samstagnachmittag bei bestem Fussballwetter machte der VfL Waldkraiburg die bittere 2:5-Niederlage der Vorwoche beim SV Kolbermoor schnell vergessen. Vor rund 100 Zuschauern gewann die Elf von Trainer Gerry Kukucska souverän mit 5:0 (3:0) gegen den TSV Ebersberg.
Nach einem zerfahrenen Beginn hatten die Gäste aus Ebersberg in der 12. Spielminute die erste klare Torchance. Wer weiß wie die Partie verlaufen wäre, hätte Markus Swoboda nicht auf der Linie das 0:1 verhindert und den Ball zur Ecke abgewehrt. Nach einer Viertelstunde kamen die Hausherren, die auf ihren Kapitän Benjamin Hadzic krankheitsbedingt verzichten mussten, immer besser ins Spiel. Mit etwas Glück ging der VfL durch Razvan Rivis, der einen Schuss von Franz Kamhuber im Strafraum entscheidend abfälschte, in der 18. Minute in Führung. Nur 10 Minuten später war es Rivis, der sich auf der linken Aussenbahn durchsetzen konnte und mustergültig auf Codrin Peii flankte. Dieser hatte keine Mühe Gästekeeper Fabio di Palma mit einem wuchtigen Kopfball zum 2:0 zu überwinden. In der 39. Minute hatte Peii Pech als sein Kopfball das TSV-Tor um Zentimeter verfehlte. Besser machte es der rumänische Topstürmer in der 42. Minute, als er Di Palma mit einem Schuss aus 20 Metern keine Abwehrchance ließ und zum 3:0 traf. Vor dem Pausenpfiff war es wieder Rivis der allein vor Di Palma das 4:0 auf dem Fuß hatte, aber am TSV-Keeper scheiterte.
Die zweite Halbzeit war erst 6 Minuten alt, als Schiedsrichter Markus Steingruber dem bereits verwarnten Ebersberger Maximilian Volk nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte zeigte. Spätestens jetzt war die Partie endgültig zugunsten der Industriestädter entschieden und die Rivis/Peii-Festspiele konnten weitergehen. In der 66. Minute war es zur Abwechslung Codrin Peii der seinem Landsmann den Ball auflegte, der aus 10 Metern zum 4:0 traf. Nur 5 Minuten später legte Rivis noch einmal für Peii auf, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte und auf 5:0 stellte. Nach 90 Minuten konnten die Gäste froh sein, dass das Ergebnis der Bezirksligapartie nicht noch deutlicher ausfiel.
Einen Spieltag vor Abschluss der Vorrunde verbesserte sich der VfL auf den 6. Tabellenplatz und kann dem Spiel am kommenden Sonntag beim starken Aufsteiger SV Saaldorf gelassen entgegensehen.

VfL Waldkraiburg: Bozjak - Swoboda, Lata (ab 81. Morozov), Stuiber, Balc, Cuedan, Kamhuber, Weichhart (ab 72. Altmer), Peii, Rivis (ab 85. Njie), Karatepe.

TSV Ebersberg: Di Palma - Karem (ab 46. Barthuber), Lentner, Mayer, Eglseder, Lechner, Volk, Steppan, Robeis (ab 63. Ametsbichler), Pries (ab 67. Volkmann), Voglsinger.

SR: Markus Steingruber (Grossweil)

Tore: 1:0 Rivis (18.), 2:0 Peii (28.), 3:0 Peii (42.), 4:0 Rivis (66.), 5:0 Peii (71.)

Ebersberg zu Gast im Jahnstadion

  • Franz Kamhuber ist am Samstag gegen Ebersberg wieder im Kader des VfL!

Am kommenden Samstag wollen die Fußballer des VfL Waldkraiburg die deutliche Niederlage der Vorwoche (2:5 beim SV DJK Kolbermoor) vergessen machen und an alte Stärken anknüpfen. Zu Gast im Jahnstadion ist um 15 Uhr der TSV Ebersberg.
Richtig eng geht es im Mittelfeld der Tabelle der Bezirksliga Ost zu. Zwischen dem 7. VfL Waldkraiburg (18 Punkte) und dem 11. TSV Ottobrunn (15 Punkte) ist der Abstand gerade mal 3 Punkte. Der TSV Ebersberg liegt mit 13 Punkten auch nur knapp dahinter und möchte zu dieser Gruppe aufschließen. Drei Siege aus den letzten 4 Spielen zeigen deutlich den Aufwärtstrend bei der Mannschaft von Trainer Markus Volkmann. In der Vorwoche bezwang man auf heimischen Platz den favorisierten TSV Ampfing mit 1:0 und auch beim TSV Ottobrunn zeigte man eine starke Leistung und gewann souverän mit 5:2. Der TSV Ebersberg gehört ohnehin nicht zu den Lieblingsgegnern des VfL Waldkraiburg. In der Vorsaison verlor man das Heimspiel sang- und klanglos mit 0:3 Toren und auch in Ebersberg kam man nicht über ein 0:0 hinaus.
Für VfL-Coach Gerry Kukucska zählen Statistiken allerdings nicht viel. „Ich möchte grundsätzlich jedes Spiel gewinnen!“ so der Übungsleiter der Industriestädter. Dass der VfL in Kolbermoor unter die Räder kam, hat man schnell abgehakt. Nach einer Siegesserie kommt es früher oder später vor dass ein Spiel verloren geht. In Kolbermoor hatten die Waldkraiburger sicher einen schlechten Tag erwischt. Der frühe Gegentreffer per Elfmeter und ein unglückliches Eigentor brachte den VfL schließlich früh auf die Verliererstraße. Gegen den TSV Ebersberg will man wieder schnell an die Leistungen der letzten Wochen, vor allem aus dem Heimspiel gegen den SV Dornach (5:1) anschließen! Leider ist die personelle Situation im Kader des VfL derzeit sehr angespannt. Manuel Stadlmayr, Benjamin Hadzic und Bircan Altmer fehlen verletzungsbedingt, Razvan Rivis, Patrick Keri und Sebastian Jusic konnten während der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren! Zum Glück steht Kukucska Franz Kamhuber wieder zur Verfügung.

SV DJK Kolbermoor - VfL Waldkraiburg 5:2 (2:0)

Siegesserie endet am Huberberg

  • Domen Bozjak erzielte per Elfmeter schon sein zweites Tor in dieser Saison!

Nach dem Galaauftritt vor einer Woche gegen den SV Dornach (5:1) kamen die Fußballer des VfL Waldkraiburg beim SV DJK Kolbermoor am Samstag mächtig unter die Räder. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im 2. Durchgang unterlag man am Ende auch in der Höhe verdient mit 5:2 (2:0).

Die rund 100 Zuschauer sahen am Huberberg eine lebhafte erste Halbzeit. Die Gastgeber hatten einen Auftakt nach Maß, denn Schiedsrichter Stefan Gomm (Langenpreising) sah nach 4 Minuten ein Foul von Raimund Stuiber im Strafraum und entschied auf Elfmeter. Anel Salihbasic ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:0. Nur 2 Minuten später hatte Flavius Cuedan per Freistoß den Ausgleich auf dem Fuß, doch ein Kolbermoorer Verteidiger rettete in höchster Not auf der Linie. Die Heimelf zeigte während der gesamten 1. Hälfte mehr Engagement als die Gäste und als VfL-Keeper Domen Bozjak in der 22. Minute Cesare Ratti im Strafraum von den Beinen holte gab es erneut Elfmeter für den SV DJK. Wieder war Salihbasic der Schütz, doch dieses Mal ging der Ball über das Tor. Cuedan hatte in der 26. Minute wieder den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schuss aus 20 Metern verfehlte das Tor nur um Zentimeter. In der 38. Minute wollte Bircan Altmer eine Flanke von der rechten Seite auf seinen Torwart Bozjak zurückköpfen, doch unglücklicher Weise landete das Leder im eigenen Tor. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte der VfL gleich zweimal die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Torwart Marcel Feret konnte gerade noch mit den Fingerspitzen einen Schuss von Razvan Rivis an die Querlatte lenken. Den Nachschuss von Codrin Peii aus kürzester Distanz wehrte der SV DJK-Schlussmann mit einer Glanzparade ab. Beim Stand von 2:0 wurden die Seiten gewechselt.
In der zweiten Spielhälfte kamen die Gäste besser ins Spiel. Lucian Balc zielte in der 50. Minute knapp über das Tor. Nur 3 Minuten später zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Elfmeterpunkt, dieses Mal, nach einem Handspiel im Strafraum des SV DJK, für die Industriestädter. Bozjak verwandelte sicher zum zwischenzeitlichen 2:1. Jetzt hatten die Waldkraiburger die beste Phase im Spiel und der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit. Birol Karatepe hatte die beste Möglichkeit in der 60. Minute, doch 10 Meter vor dem Tor traf er freistehend den Ball nicht optimal und TW Feret war zur Stelle. Mitten in die Drangphase des VfL schloss Anton Peter einen Konter in der 68. Minute mit einem Schuss aus 20 Metern ab. Der Ball geht vom Innenpfosten ins Netz und es Stand 3:1 für Kolbermoor. Jetzt war die Moral bei den Gästen gebrochen. Fast ohne Gegenwehr traf Tobias Hotter in der 75. und 78. Minute gleich zweimal per Kopf zum 4:1 und 5:1. Ergebniskosmetik betrieben die Waldkraiburger in der Nachspielzeit als der Schiedsrichter zum vierten Mal in der Partie auf den Elfmeterpunkt zeigte. Rivis setzte mit dem verwandelten Strafstoß den Schlusspunkt zum traurigen 5:2.
Somit ging die Siegesserie der Waldkraiburger vehement zu Ende. Beim SV DJK Kolbermoor hingegen, der von den letzten acht Spielen nur eines verloren hat, wurde der positive Trend fortgesetzt. In der Tabelle der Bezirksliga Ost bleibt Kolbermoor allerdings mit 16 Punkten noch hinter dem VfL (18 Punkte).

VfL Waldkraiburg: Bozjak – Lata, Stuiber, Hadzic, Balc, Cuedan, Altmer, Peii, Rivis, Jusic (ab 46. Weichhart), Karatepe (ab 76. Swoboda).

SV DJK Kolbermoor: Feret – Peter, Jablonski, Ludwig, Salihbasic, Fischer, Ratti (ab 70. Ari), Buljubasic, Hotter, Dizdarevic (ab 73. Guerrieri), Peetz (ab 80. Winter).

Schiedsrichter: Stefan Gomm (Langenpreising)

Tore: 1:0 Eigentor Salihbasic (4., FE), 2:0 Altmer (38., Eigentor), 2:1 Bozjak (53., HE), 3:1 Peter (68.), 4:1 Hotter (75.), 5:1 Hotter (78.), 5:2 Rivis (90., FE)

Zuschauer: 100

VfL Waldkraiburg - SV Dornach 5:1 (2:1)

VfL setzt Siegesserie fort

  • Raimi Stuiber erzielte den 1:0-Führungstreffer und krönte damit seine starke Leistung.

Der VfL Waldkraiburg ist die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Ost. Mit 5:1 (2:1) Toren fegten die Industriestädter der SV Dornach am Samstag vor 100 Zuschauern aus dem Jahnstadion. Dies bedeutete den vierten Sieg in Folge.
Die Partie begann sehr abwechslungsreich mit dem besseren Start der Hausherren. Bereits in der 11. Spielminuten nahm der aufgerückte Innenverteidiger Raimund Stuiber an der Strafraumgrenze Mass. Sein Schuss wurde noch von einem Dornacherstrasse Verteidiger abgefälscht und als Bogenlampe landete der Ball zur frühen Führung im Netz. Doch Diese hielt nur wenige Minuten. Eine Unachtsamkeit in der VfL-Hintermannschaft nutzte Felix Partenfelder aus 12 m. Mit seinem Flachschuss ließ er Torwart Bekir Karatepe, der für den verletzten Domen Bozjak im Kasten stand, keine Chance! Im Anschluss an den Ausgleichstreffer hatten die Gäste ihre beste Phase des Spiels und Bekir Karatepe konnte sich gleich zweimal auszeichnen und den Rückstand seines Teams verhindern. Doch auch der Keeper des SV Dornach, Konstantin Riedl, stand immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Mit dem Torjubel musste sich der VfL-Anhang aber bis in die Nachspielzeit der ersten Halbzeit gedulden. TW Riedl und Verteidiger Stefan Rakic waren sich nicht einig und Razvan Rivis nutzte die Gelegenheit und erzielte mit der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff das 2:1.
Schiedsrichter Christian Schunke (Schwaig) hatte die zweite Halbzeit noch gar nicht richtig angepfiffen, da stand es schon 3:1 für den VfL.Stürmer Sebastian Jusic, der für den angeschlagenen Codrin Peii in der Startelf stand, setzte sich überragend auf der linken Außenbahn durch und flankte vor das Tor des SV Dornach. Torwart Riedl unterschätzt die Flugbahn des Balles und am langen Eck hat Birol Karatepe keine Mühe aus kurzer Distanz zum 3:1 einzuschieben. Spätestens jetzt war die Moral der Gäste gebrochen. Es spielte nur noch der VfL und Trainer Thomas Hofer und seine Mannschaft dürften froh sein, dass es bis zum Schlusspfiff nur noch zu zwei Gegentreffern kam. In der 72. Minute konnte Riedl den Schuss von Flavius Cuedan zwar noch abwehren, doch Razvan Rivis war im Nachschuss zur Stelle und markierte seinen zweite Treffer in diesem Spiel. In der 82. Minute dürfte sich auch noch Lucian Balc in die Torschützenliste eintragen. Er erkannte, dass Torwart Riedl etwas zu weit vor seinem Gehäuse stand und mit einem sehenswerten Lupfer aus gut 25 Metern stellte er auf den Endstand von 5:1.
VfL-Trainer Gerry Kukucska war rundherum zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Mit 18 Punkten aus 12 Spielen hat man den Platz im Mittelfeld der Tabelle nun weiter gefestigt. Am kommenden Samstag um 15 Uhr wird der SV DJK Kolbermoor versuchen, die Serie der Waldkraiburger zu beenden!

VfL Waldkraiburg: Bekir Karatepe - Lata, Stuiber, B. Hadzic (ab 80. E. Hadzic), Balc, Cuedan, Weichhart, Altmer (ab 63. Peii), Rivis, Jusic (ab 73. Keri), Birol Karatepe.

SV Dornach: Riedl - Ishii, Reiter, Rakic, De Freitas (ab 46. Sorosh), Luzzi, Partenfelder (ab 46. Minis), Gossner, Ndow (ab 50. Roznjakovic), Da Cunha, Elez.

Tore: 1:0 Stuiber (11.), 1:1 Parten felder (18.), 2:1 Rivis (45.), 3:1 Karatepe (46.), 4:1 Rivis (72.), 5:1 Balc (82.)

Hält die Siegesserie auch gegen den SV Dornach?

  • Sebastian Jusic (Mitte) könnte für den angeschlagenen Codrin Peii in die Startelf rücken!

Der VfL Waldkraiburg ist die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Ost. Drei Siege in Folge, vier Siege aus den letzten 5 Spielen sprechen eine deutliche Sprache! Am heutigen Samstag um 15 Uhr ist die Mannschaft des SV Dornach zu Gast im Jahnstadion. Gegen den Tabellendreizehnten will die Heimelf die Serie fortsetzen. Normalerweise hätte Gerry Kukucska keine Veranlassung die Startelf zu verändern.
„Never change a winning team“ lautet bekanntlich die Devise, doch in zwei Fällen könnte der VfL-Coach zu Korrekturen gezwungen sein. Mittelstürmer Codrin Peii musste zur Halbzeit bei den Sportfreunden Aying angeschlagen ausgewechselt werden. Sein Einsatz gegen Dornach ist ungewiss. Für ihn steht Sebastian Jusic parat, der auf seinen zweiten Einsatz in der Startformation hofft. Die zweite Baustelle ist Mittelfeldmann Lucian Balc. Der Rumäne ist zweifellos ein technisch hervorragender Spieler der für die Kreativität im Waldkraiburger Angriffsspiel verantwortlich zeigt. Leider fehlt bei Balc immer wieder die Disziplin. Gegen Moosach hatte er sein Temperament nicht im Griff und sah wegen einer Unsportlichkeit die rote Karte und war 3 Wochen gesperrt. In Aying holte sich Balc innerhalb von 3 Minuten zwei gelbe Karten ab und musste den Platz vorzeitig verlassen. Mit Glück und Geschick retteten seine Mannschaftskameraden die knappe 2:1 –Führung über die Zeit. Eine disziplinarische Maßnahme, verbunden mit einem Platz auf der Ersatzbank, wäre durchaus nachvollziehbar!
Die Gäste vom SV Dornach verloren am vergangenen Sonntag ihr Heimspiel gegen den TSV Ampfing mit 3:1. Zuvor spielte der SV siebenmal in Folge Unentschieden! Gegen den VfL geht man auch mit einem Handicap in die Partie, denn gegen Ampfing sahen gleich zwei Spieler die rote Karte und dürften mindestens für 2 Spiele ausfallen!
Der VfL Waldkraiburg liegt mit 15 Punkten punktgleich mit Ottobrunn und Dorfen auf dem 7. Platz in der Tabelle, 5 Punkte vor dem SV Dornach. Es wäre nicht überraschend, wenn der Vorsprung am Samstagabend 8 Punkte betrage würde!
Das Vorspiel bestreitet am Samstag um 13 Uhr die U19 der JFG FC Bavaria Isengau. Gegner im 2. Heimspiel der Bezirksoberliga ist den FT Starnberg.

VfL Waldkraiburg - SV Dornach

Datum: 
01.10.16 15:00 - 17:00